NEWS-Umfrage zu Burgenland-Neuwahlen: SPÖ verliert, aber dürfte Absolute halten
- Bei Frage nach Sozialkompetenz erreicht SPÖ 58%
- ÖVP derzeit bei 34 %, FPÖ bei 10%, Grüne bei 5 %
NEWS veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe die eine Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstitutes OGM für das Burgenland, wo sich vorgezogene Neuwahlen abzeichnen. Laut der Umfrage verliert die SPÖ 4,2 % und kommt derzeit auf 48 %, womit sie voraussichtlich die Absolute Mehrheit in Mandaten halten dürfte.
Die ÖVP verliert 2,3 % und kommt derzeit auf 34 %. Die FPÖ legt 4,2 % zu und kommt auf 10 Prozent. Die Grünen verlieren leicht und kämen derzeit auf 5 Prozent, womit sie nur knapp über der Vier-Prozent-Hürde liegen. Die "Freien Wähler", die vom ehemaligen FPÖ-Landesrat Wolfgang Rauter geführt werden, liegen derzeit bei zwei Prozent.
Auf die Frage, wen sie wählen würden, wenn sie den Landeshauptmann direkt wählen könnten, antworten 43 % mit Hans Niessl (SPÖ), 27 % mit Franz Steindl (ÖVP), 4 % entscheiden sich für FP-Chef Johann Tschürtz, 3 % für Wolfgang Rauter (Freie Wähler) und zwei Prozent für Margarethe Krojer.
SPÖ bei Sozialkompetenz vorn
Aufschlussreich auch die Kompetenzfragen: Bei Sozialkompetenz erreicht die SPÖ 58 %, die ÖVP 15 %, die FPÖ 9 % und die Grünen 3 %. Bei Wirtschaftskompetenz hat die ÖVP-Burgenland die Nase mit 49 % vor der SPÖ mit 30 %. Die FPÖ erreicht nur 4 %, die Grünen ein Prozent.
In Sicherheitsfragen halten die befragten Burgenländer die SPÖ mit 37 % für die kompetenteste Partei, gefolgt von der ÖVP mit 19 %, der FPÖ mit 11 % und den Grünen mit einem Prozent.
OGM-Chef Wolfgang Bachmayer sieht für die FPÖ im Wahlkampf noch Potenzial nach oben. Auch die "Freien Wähler" könnten noch in die Nähe der Vier-Prozent-Hürde kommen, wenn es der Partei gelänge, entsprechende mediale Aufmerksamkeit zu erreichen.
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