Mittwoch, 9. Dezember 2009

'Müssen die soziale Schieflage bekämpfen':
Minister Hundstorfer im Interview mit NEWS

  • Vermögenssteuer soll im nächsten Jahr Thema sein
  • Prölls Transferkonto als Beginn einer "Neid-Debatte"

Sozialminister Rudolf Hundstorfer will im kommenden Jahr, wenn der Abbau der Krisenkosten vorbereitet wird, die Diskussion über eine Schieflage bei der Besteuerung, Stichwort Vermögenssteuern, führen, sagt er im Interview mit dem morgen erscheinenden NEWS: "Wir müssen die soziale Schieflage bekämpfen. Es geht nicht, dass einer seine Aktien verkauft, 365 Tage wartet, und am 366. Tag, hurra, machen kann, was er will, ohne irgendeinen Cent Steuern zu zahlen. Da geht es um mehr Gerechtigkeit."

Das von Vizekanzler Josef Pröll ins Spiel gebrachten Transferkonto lehnt er als Beginn einer Neid-Debatte "vehement" ab: "Zu sagen: Ich weiß nicht, welche sozialen Transfers wir in die Gesellschaft pumpen, ist doch merkwürdig. Ich weiß es jedenfalls für mein Ressort. Sonst disqualifiziert man sich doch selber. " Sollte das Ziel der Aktion eine Besteuerung der Sozialtransfers sein, "muss man das offen sagen." Ein Beitrag zur Armutsbekämpfung wäre das jedenfalls nicht.

Über seine Nennung als Zukunftshoffnung der SPÖ macht sich auch der Minister Gedanken: "Natürlich denkt man nach: Hallo, wie kommt man in so eine Rolle hinein?" Er wolle seinen "tollen Job" weitermachen, gibt aber zu: "In der Politik gibt es das Wort nie nie. Aber ich lasse mich auf keinerlei Spekulationen ein."

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen NEWS 50/09!

9.12.2009 11:55
founder, 10. 12. '09 00:26
Mehr Kaufkraft - mehr Arbeitsplätze - Hochkonjunktur
Gerade ist die Klimakonferenz in Kopenhagen. Diese hat zusammen mit der sozialen Schieflage eine gemeinsame Lösung: Umbau des Steuersystems!
Weg von Menschensteuer hin zu Ressourcensteuer. Die fällt den Dogmatikern des fossilen Zeitalters enorm schwer - aber ewiges Wirtschaftswachstum mit billiger fossiler Energie ist ein nonsens. Dieser historische Fehler muß korregiert werden
http://politik.pege.org/2009-fehler/
Vasant, 09. 12. '09 16:25
Vielleicht mal den FAYMANN kündigen?
Das wäre ein sinnvoller und dringender Anfang bei der SPÖ!
Wien_1190, 10. 12. '09 13:10
Re: Vielleicht mal den FAYMANN kündigen?
Ja man sollte ihnen (SPÖ) nicht soviel macht geben ... sie fangen ja sowieso nichts damit an, außer unnötige Sachen!!

Und der Hr. Faymann is bei allem Respekt ein "Unmensch", weil er im namen des Volkes in seine eigene Tasche wirtschaftet ... der sollte nicht in so einer verantwortungsvollen Position arbeiten!!!

Es wär ja schon mal ein guter Anfang wenn man einen Bundespräsidenten einsetzt, der sich ums Volk kümmert und nicht wie Hr. Fischer, der nur während dem Wahlkampf Volksnähe vortäuscht!!

Ich möchste einmal ein Staatsoberhaupt mit dem ich zufrieden bin ... und der nichtnur unnötig in der Hofburg sitzt und von unseren Steuern lebt!!

Mfg