Donnerstag, 10. Dezember 2009

Sibirische Kälte wird über uns alle kommen:
Nächste Tage bringen Frost, Schnee & Regen

  • Dichte Wolken und reichlich Niederschläge am Freitag
  • Am Wochenende lediglich etwas Sonne zu erwarten

Russische Kälte ist auf dem Weg nach Mitteleuropa. In Österreich wird es in den kommenden Tagen frostig und die Temperaturen fallen deutlich unter die Nullgrad-Grenze, so lautet die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Ab Samstag wird es auch tagsüber spürbar kälter als zuletzt und zu Wochenbeginn stellt sich nach bisheriger Vorhersage Dauerfrost ein.

Am Freitag dominieren im ganzen Land dichte Wolken, sonnige Auflockerungen sind lediglich im Süden zu erwarten. Regen und Schneefall breiten sich entlang der Alpennordseite bis in den äußersten Osten aus. Der meiste Niederschlag fällt vom Bregenzer Wald bis zum Salzkammergut. Mit Schneefall ist in Lagen oberhalb von 500 bis 700 Meter Seehöhe zu rechnen, bis zum Abend kann es aber auch bis in die Niederungen schneien. Weitgehend trocken bleibt es in Kärnten, der südlichen Steiermark sowie in den südlichsten Teilen des Burgenlandes. Der Wind weht mäßig. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen minus vier und plus fünf Grad. Die Höchstwerte sind um die Mittagszeit mit ein bis acht Grad erreicht.

Weiter trüb bleibt es am Samstag. Entlang der Alpennordseite schneit es tagsüber verbreitet, teils auch länger anhaltend. Sonst sind bis zum Abend nur vereinzelt ein paar Schneeschauer möglich. Im Süden und Südosten bleibt es sogar weitgehend trocken. Hier lockert die Wolkendecke zeitweise auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus vier und plus zwei Grad. Tagsüber bleibt es deutlich kälter als zuletzt mit maximal minus zwei bis plus vier Grad.

Schnee und Sonne am Sonntag
Wolkenverhangen zeigt sich der Sonntag an der Alpennordseite und ganz im Norden, nur gelegentlich lockert die Wolkendecke auf. Immer wieder schneit es etwas. Im übrigen Österreich kommt die Sonne öfter zum Vorschein, leichte Schneeschauer sind allerdings auch im Flachland möglich. Der Wind bläst schwach bis mäßig hauptsächlich aus nördlichen Richtungen. Frostig wird es in der Früh mit Temperaturen zwischen minus sieben und minus ein Grad. Tagsüber liegen die Höchstwerte bei minus fünf bis null Grad, im Süden vereinzelt um plus zwei Grad.

Am Montag sind einige Sonnenstrahlen vor allem im Donauraum und nördlich davon zu erwarten. Insgesamt nimmt die Bewölkung in Österreich jedoch zu, im Süden und Südosten beginnt es voraussichtlich leicht zu schneien. Schwacher bis mäßiger Wind bläst aus Nord bis Ost. Am Morgen kletter das Quecksilber kaum über minus neun bis minus drei Grad hinaus, inneralpin sind Temperaturen auch deutlich unter minus zehn Grad möglich. Die Tageshöchstwerte liegen bei minus sechs bis null Grad, vielerorts herrscht also Dauerfrost.

Der Dienstag verläuft nördlich der Alpen meist trocken und gebietsweise kann sich die Sonne in Szene setzen. Nach Süden und Osten zu macht sich ein Mittelmeertief mit dichteren Wolken und später eventuell auch mit Schneefall bemerkbar. Es bläst ein mäßiger bis lebhafter, eisiger Wind aus vorwiegend östlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus 14 bis minus vier Grad, die Tageshöchstwerte erreichen minus sechs bis minus ein Grad.
(apa/red)

10.12.2009 12:26