Uni Wien erhöht Druck auf Audimax-
Besetzer: "Die Lage hat sich zugespitzt"
- Winckler: Sicherheitsprobleme in besetzten Hörsälen
- "Kommunikationsräumlichkeiten" werden angeboten
·Uni-Proteste: "Lage hat sich zugespitzt"
Uni Wien erhöht Druck
auf Audimax-Besetzer
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Kekse ohne Schoko
Handel mit "Schummel-
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Die Leitung der Universität Wien erhöht den Druck auf die Besetzer des Audimax. Rektor Georg Winckler bot zwar beim dritten Gesprächsforum zwischen Uni-Leitung, Lehrenden und Studenten im Gegenzug für eine Räumung der besetzten Hörsäle "Kommunikationsräumlichkeiten" unter Verantwortung der Hochschülerschaft an. Gleichzeitig machte er aber klar, dass "sich die Lage zugespitzt hat". Das Studenten-Plenum hat diesbezüglich bisher noch keine Entscheidung getroffen.
Dazu gebe es noch "zu großen Diskussionsbedarf", hieß es gegenüber der APA aus dem Presseteam der protestierenden Studenten, während das Plenum noch im Gang war. Mit einer Entscheidung noch am Freitag sei nicht mehr zu rechnen.
In den besetzten Hörsälen würden Sicherheitsprobleme auftreten, so Winckler. Die Uni sei auch nicht bereit, täglich 20.000 bis 25.000 Euro für die Anmietung von Sälen auf den Tisch zu legen. Die Ersatzräumlichkeiten für die Besetzer liegen im Hauptgebäude der Uni. Der Wunsch nach Kommunikationsräumlichkeiten für die Studenten liege schon lange auf dem Tisch, so Winckler - allerdings müsse die ÖH die Verantwortung dafür tragen.
Wenn die Hörsäle am Wochenende freigegeben würden, könne der Lehrbetrieb vermutlich noch vor Weihnachten, jedenfalls aber sofort nachher wieder aufgenommen werden. Er könne es nicht tolerieren, dass die Hörsäle weiter für Besetzungen verwendet werden, so Winckler. Es würden immer mehr Sicherheitsprobleme auftreten: Feuermeldegeräte seien wegen des vielen Zigarettenrauchs außer Betrieb gesetzt worden, dazu komme noch das Obdachlosenproblem.
Der Weg der Universität, auf Verhandlungen und eine politische Lösung zu setzen, sei richtig gewesen, betonte Winckler. Eine behördliche Räumung sei nicht so einfach. "Ich verhehle aber nicht, dass jetzt genügend Dialog und Bewegung von Seiten der Uni vorhanden war", so Winckler. Jetzt müsse gehandelt werden - die Besetzung könne "kein Dauerzustand" sein.
(apa/red)
