Ösi-Duell bei Derby Frankfurt gegen Mainz: Korkmaz trifft auf Ex-ÖFB-Kollege Ivanschitz
- Rhein-Main-Derby: Mainz kommt mit breiter Brust
- Skibbe: "Mainz ist eine Bereicherung für die Liga"

·Ivanschitz genießt deutsche Anerkennung
"Tut extrem gut": Keine Angst vor Rückschlägen
Das Rhein-Main-Derby heute um 18.30 Uhr in der 15. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05 ist auch aus österreichischer Sicht brisant. Bei den Frankfurtern, die seit dieser Saison nur noch finanziell klar über ihre Nachbarn zu stellen sind, dürfte Ümit Korkmaz in der Stammformation stehen, die Mainzer werden mit Korkmaz-Landsmann Andreas Ivanschitz in der Commerzbank-Arena aufkreuzen.
Frankfurt-Trainer Michael Skibbe lobte vor der Partie den Überraschungsaufsteiger aus Mainz. "Ich bin nicht wirklich überrascht vom Mainzer Höhenflug. Sie haben ihre Nische in der Bundesliga gefunden und füllen diese sehr gut aus. Sie sind eine Belebung und eine Bereicherung für die Liga", erklärte Skibbe. Auch FSV-Trainer Thomas Tuchel ließ sich im Vorfeld nicht auf verbale Scharmützel ein, gab allerdings eine klare Kampfansage ab.
Mainzer hoffen auf ersten Derbysieg
"Wenn man in Frankfurt meint, die Nummer eins im Rhein-Main-Gebiet zu sein, ist das deren eigene Wertschätzung. Wir geben die Antwort auf dem Platz", sagte Tuchel. "Für uns und unsere Fans wäre es natürlich herausragend, wenn wir in Frankfurt gewinnen würden", meinte Manager Christian Heidel. Es wäre der erste Mainzer Pflichtspielsieg gegen den großen Nachbarn.
Der sportliche Höhenflug der Mainzer kommt auch überraschend, da sie finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Der Etat ist mit 30 Millionen Euro ausgereizt und liegt weit unter dem der Eintracht (65 Millionen Euro). Selbst mit dem neuen Stadion, das 2011 fertiggestellt sein und 33.500 Zuschauern Platz bieten soll, können die Mainzer ihr Budget auf maximal 40 Millionen Euro erhöhen.
Fuchs gesetzt, Prödl wieder Ersatz
Christian Fuchs gastiert im Kellerduell mit dem VfL Bochum beim krisengeschüttelten VfB Stuttgart. Die Stuttgarter sind mittlerweile auf den 17. und vorletzten Tabellenplatz durchgereicht worden und liegen damit noch einen Rang hinter Fuchs und Co.. Bochum hat zum bis dato letzten Mal am 29. Mai 1987 in Stuttgart gewonnen.
Sebastian Prödl war für Werder Bremen im Europa-League-Einsatz gegen Funchal (4:1) und spielte gemeinsam mit Per Mertesacker in der Innenverteidigung. "Es ist gut zu sehen, dass der Übergang nahtlos funktioniert", meinte Mertesacker. In Köln wird der Abwehrspieler wieder gemeinsam mit Naldo im Defensivzentrum stehen und Prödl auf der Ersatzbank Platz nehmen. Hoffenheim tritt die Reise zum Rapid-Bezwinger Hamburger SV ohne Andreas Ibertsberger an, der Österreicher fehlt wegen eines Todesfalls in der Familie. (apa/red)
Deutsche Liga
Premier League
Serie A
Primera Division