Wirtschaftsforschungs-Chef Aiginger: Mehr finanzielle Unterstützung für Unis & Schulen
- Aiginger: "Bis 2020 8 bis 10 Prozent mehr im Jahr"
- NEWS: Staffelung der Gebühren und günstige Kredite

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NEWS: Ohne Reformen neue Steuern notwendig
Der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Karl Aiginger bremst im aktuellen NEWS die Beamtengewerkschaft ein. Es sei "bei den Lohnabschlüssen zu berücksichtigen, dass die Arbeitsplätze sicher sind." Die von Studenten und Rektoren geforderte Aufstockung des Uni-Budgets unterstützt der Experte: "Österreich soll mehr für Universitäten und Forschung ausgeben. Gut wären bis 2020 acht bis zehn Prozent mehr im Jahr." Gleichzeitig spricht sich Aiginger für sozial gestaffelte Studiengebühren oder günstige Studienkredite aus.
Aiginger plädiert dafür, jetzt in Bildung zu investieren, auch um damit einen Wachstumsschub vor der 2011 anstehenden Budgetsanierung auszulösen: "Da wäre etwa der Ausbau von Schulen jetzt genau richtig." Im nächsten Jahr müsse es noch ein Wachstumspaket geben - "aber mit Gegenfinanzierung".
Um die Krise zu finanzieren fordert Aiginger, zuerst bei den Ausgaben zu sparen. "Aber wenn die Politik nicht den Mut zu Reformen hat, dann bleibt nichts anderes übrig," kann sich der Wirtschaftsforscher auch neue Steuern vorstellen. Neben einer Ökosteuer und Steuern auf Wein, Tabak oder Bier spräche auch "wenig gegen eine Vermögenszuwachssteuer".
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