Dienstag, 17. November 2009

Fekter verteidigt Vorgehen im Fall Zogaj: Familie hat mehrere Angebote abgelehnt

  • Pfarrer Friedl: Zweimal knapp vor Lösung gestanden
  • Mutter sollte statt Arigona in Kosovo zurückkehren

Innenministerin Maria Fekter weist die Verantwortung dafür zurück, dass es im Fall Zogaj zu keinem Kompromiss gekommen ist. Es habe mehrere Angebote gegeben, die aber alle von der kosovarischen Familie abgelehnt worden seien. So sei eine Rückkehr in den Kosovo nicht akzeptiert worden, "weil die Frau Zogaj so traumatisiert ist".

Zuletzt hatte Pfarrer Josef Friedl öffentlich erklärt, dass man bei den Verhandlungen zum Schicksal der Familie zweimal knapp an einer Lösung dran gewesen sei. Eine Variante wäre demnach gewesen, dass Mutter Nurie in den Kosovo zurückkehrt und nur Arigona Zogaj in Österreich verbleibt. Warum es letztlich nicht zu dieser Lösung kam, konnte der Pfarrer, der die Zogajs lange betreut hatte, nicht sagen.

Asylgerichtshof am Zug
Zum aktuellen Verfahren der Zogajs wollte sich Fekter weiter nicht äußern. Der Asylgerichtshof sei nun am Zug, wenn die Familie wie angekündigt Berufung gegen den ablehnenden Bescheid der ersten Instanz einlegen sollte. Fekter kann im Fall Zogaj keinen humanitären Aufenthalt gewähren - selbst wenn sie das wollte. Das stellt ein Experte des Innenministeriums klar. Grund dafür ist, dass die Zogajs die Voraussetzung für ein Verfahren zum Bleiberecht, bei dem die Ressortchefin das letzte Wort hätte, nicht erfüllen. Denn dafür müssten sie mehr als die Hälfte der Zeit rechtmäßig im Land gewesen sein, was bei Nurie Zogaj und ihrer Tochter Arigona eben nicht der Fall ist.

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter wollte die Aussagen des Pfarrers von Ungenach zur Causa Zogaj "nicht kommentieren". "Ich kann nicht zu jeder Äußerung, die es in diesem Fall gibt, Stellung nehmen", betonte Platter.

Platter: Fall medial "aufgepauscht"
Friedl hatte zuletzt erklärt, dass es mit dem damaligen Innenminister Platter im Fall Zogaj bereits einen Kompromiss gegeben habe. Dieser sei aber wegen der bevorstehenden Tiroler Landtagswahl geplatzt. Platter kritisierte zudem, dass dieser Fall medial "aufgepauscht" werde. Außerdem werde er keinesfalls in laufendes Asylverfahren eingreifen, betonte der Tiroler Landeshauptmann.

(apa/red)

17.11.2009 15:56
Michl1200, 21. 11. '09 16:27
Zogajs
Okay,wenn sollte das Gericht,was ich nicht glaube,anders entscheidet,das die Familie Zogaj in Österreich bleiben darf,würde ich sagen,da die Mutter so traumatisiert ist,abe in eine Nervenheilanstalt und wenn die Tochter auch so krank ist gleich mit einliefern zusperren und den Schlüssel wegschmeißen.Dann haben die Grünen gewonnen das die Familie dableiben soll und wir das sie von der Straße weg sind.Währe das ein Vorschlag????????
günza, 18. 11. '09 09:37
Panda versus Zogaj
Fu Longs Eltern haben die Strecke in umgekehrter Folge - von China nach Wien - durchgemacht und waren dabei laut Tiergarten recht entspannt."

Da sollte sich die Zogaj mal ein Beispiel nehmen und die Abschiebung ertragen wie ein Panda. und ein Lunchpaket wird ihr die Fekter sicher auch mitgeben.
nonane, 17. 11. '09 13:52
Wahnisinn!
Das gibts doch nicht dass hier immer noch so rumgedrückt wird! Schiebt die Beiden entlich ab und basta!!
Die Gesetze müssen eingehalten werden ---> und wenn bei jemanden eine Ausnahme gemacht wird - dann bei den Österreichern und NICHT bei illegalen Ausländern!
fireblad, 17. 11. '09 13:23
was soll das!
was heißt hier angebote?entweder bin ich hier ilegal oder nicht,das beteutet das sowohl die mutter als auch arigona abzuschieben sind,sie sind ilegal hier,wozu haben wir eigentlich die gestze wenn sich nicht mal unsere unfähigen politiker daran halten.da kann ja dann jeder machen was er will,sowas gibts eben nur in österreich!!!

die nächste wahl kommt bestimmt,liebe grüsse an H.C.S
EssenceOfTruth, 17. 11. '09 13:16
Kompromiss?
Wäre für einen Verbleib dieser Familie gewesen wenn Arigona nicht dieses Suizidtheater aufgezogen hätte... es gibt nämlich sicherlich genug illegale Migranten in unserem Land, welche nicht halb so gut integriert sind wie sie. Österreich hätte außerdem mit einem Verbleib dieser Familie als Musterbeispiel gelungener Integration und auf die humane Art unseres Landes verweisen können. Jedoch hat sie mit ihrer Suiziddrohung alles zunichte gemacht.

Würde der Staat jetzt vor ihr auf die Knie gehen, würden es die Menschen nicht als Stärke und Humanität Österreichs auslegen, sondern als Schwäche, gegenüber solchen erpresserischen Praktiken verwundbar zu sein.

Nur deswegen muss Arigona gehen!
günza, 17. 11. '09 12:49
Lassen wir doch einmal den Namen Zogaj weg...
.. und sehen was dann übrig bleibt. Ein Vorschlag meinerseits für die die denken, dass die Zuwanderer nur wegen den Sozialleistungen da sind. Beispiel Zogaj: Die können alle bleiben, wenn sie sich bereit erklären die entstandenen Kosten als Kredit Österreichs zu betrachten und zurückbezahlen. Für die zukünftigen Kosten haben sie selbst aufzukommen. Wir alle zahlen Steuern und Sozialbeiträge warum also nicht auch die Zuwanderer, Asylanten, usw. Gebt den Asylanten die Möglichkeit zu Arbeiten und somit auch für die Kosten einen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften. In den meisten Beiträgen die ich bis jetzt gelesen habe geht es ja eh nur um das Geld. Es gibt tausende die in Österreich Leben und Arbeiten wollen und einige davon sind nun mal Sozialschmarotzer. Die wird es aber immer geben.
KuehlerBlonder, 17. 11. '09 13:24
Re: Lassen wir doch einmal den Namen Zogaj weg...
Die so genannten "Sozialschmarotzer" gibt es auch bei den Österreichern mehr als genug.
günza, 17. 11. '09 14:00
Re: Lassen wir doch einmal den Namen Zogaj weg...
Natürlich gibt es die auch. Ist genauso schlecht.
sidestep, 19. 11. '09 08:53
Re: Lassen wir doch einmal den Namen Zogaj weg...
"KuehlerBlonder" das du "blond" bist, das merkt man an deinen Argumenten: Mit den
einheimischen"Sozialschmarotzern" muss man halt fertig werden weil man die einheimischen Sozialschmarotzer nicht in ein anderes Land abschieben kann, weil die dort auch nicht gebraucht werden. Wenn wir aber von denen "genug haben" wie du es formulierst, brauchen wir dann noch ein paar ausländische Sozialschmarotzer dazu, damit wir noch mehr von der Sorte im Land haben haben oder was? Hirn - sofern vorhanden - einschalten und dann posten. Alles klar?
Marc99, 17. 11. '09 12:02
Alle 6 Sekunden verhungert ein Kind
haben wir erst in den Nachrichten gehört. Das ist Armut!
Aber ganz bestimmt nicht der Kosovo. Die Menschen, die dort leben (und dort hingehören!!) sollen das Land aufbauen, so wie es unsere Eltern und Großeltern nach unseren Kriegen getan haben und sich nicht einfach in gemachte Nester reinsetzen weil das halt einfach bequem ist. Pfarrer und sonstige Gutmenschen haben allerdings sehr wenig Bezug zu richtiger Arbeit weil ihre Existenz ja von den arbeitenden Menschen ermöglicht wird - das Geld, das sie für ein bequemes Leben benötigen hat einfach da zu sein - so wie für Arigona!
sidestep, 17. 11. '09 10:56
Geständnis der Fekter
Jetzt gibt die Fekter auch noch zu, dass man mit den Gesetzesbrechern verhandelt hat. Wenn ich das auf meine nächste Verkehrsübertretung umlege, dann werde ich, wenn mich die BH bestraft, einfach zur Fekter fahren und verhandeln. Aber bei mir gibt es keine Gande, ich bin ja Österreicher. Dieses ÖVP-Gesindel hat nach außen so getan als gebe es keine Gande für die Zogaj´s und dem Volk Unerbitterlichkeit vorgespielt.

Das wirft allerdings auch ein bezeichnendes Licht auf die Zogaj´s. Diese Leute haben eine Möglichkeit bekommen in Österreich zu bleiben und sie haben Ihren Hals nicht voll bekommen. Deshalb ist der faule Kompromiss gescheitert. Da haben sich zwei Richtige getroffen: Die Lügen-ÖVP und die Illegalen. Hinweg mit Ihnen samt dem mediengeilen und Kirchengesetze brechenden Pfaffen!
antikapitalist, 17. 11. '09 11:01
Re: Geständnis der Fekter
ja,sidestep,lass es raus!!!!ich möchte jetzt alles,wirklich alles hören!!!
sidestep, 17. 11. '09 11:04
Re: Geständnis der Fekter
"antikapitalist" wenn jemand taub wie du ist, dann kann er nichts hören. Deshalb ist eine Diskussion mit dir sinnlos! Alles klar?
sidestep, 17. 11. '09 11:14
Re: Geständnis der Fekter
Noch etwas "antikapitalist": Wenn die ach so harte Fekter so hart wäre wie sie sagt, dann würden die Illegalen, die ich gar nicht mehr beim Namen nenne, schon längst im Kosovo sein, weil es im Asylgesetz heißt, dass nach Antragstellung die Entscheidung der Gerichte, respektive des Bundesasylhofes im sicheren Ausland abzuwarten ist. Seit ca. einem halben Jahr ist der Kosovo als sicheres Drittland anzusehen. Aber das ist für dich zu hoch. Du bist nicht nur taub sondern auch blind in jeder Hinsicht. Übrigens es gebe noch eine Lösung für die Zogaj`s: Man kann die Patenschaft für sie übernehmen. Dies heißt allerdings, dass man alle Kosten für sie tragen muss. Jetzt ist es vermutlich aus mit deinem Gutmenschensein oder warum übernimmst du nicht die Patenschaft?
antikapitalist, 17. 11. '09 11:18
Re: Geständnis der Fekter
weiter so,lass alles raus,JETZT,ich will alles hören!!!
sidestep, 17. 11. '09 11:22
Re: Geständnis der Fekter
Hast keine Antwort mehr bezüglich der Patenschaft gell? Ja kapitulieren ist auch eine Option. Es ist nur die Frage aus welchem Grunde man kapituliert. Bei dir ist mir der bekannt! Außerdem hast du was vergessen: Du hast mich heute noch nicht als "braunen Bruder" bezeichnet. Jetzt aber schnell!
sidestep, 17. 11. '09 12:00
Re: Geständnis der Fekter
Daaaanke, ein weiteres Zeichen deiner Hilflosigkeit bezüglich Antwort auf eine Patenschaft deinerseits für die Zogaj´s. Aber heftig nach Steuergeld für diese Leute schreien. Typisch Grüner oder Roter. Die Allgemeinheit soll für diese Tachinierer herhalten. Ich hätte noch eine Rat für dich, zumal du nicht in der Lage bist stichhaltig zu argumentieren: Vielleicht solltest du um den Hilflosenzuschuss ansuchen. Deine roten und grünen Schwestern und Brüder werden dir schon helfen, außer das Geld ist schon für die Zoigaj´s weg. Dann bist du aber selbst schuld, ha, ha, ha
hary1965, 17. 11. '09 10:19
Weltfremd
Es hat keinen Sinn mit Leuten wie dem Pfarrer Friedl zu diskutieren er ist dermaßen von dieser Familie verblendet das es keinen Sinn, er dreht und wendet alles zum Guten der Familien Zogaj, und sie haben alles Edle dieser Welt. Fakt ist sie lehnen jede Lösung ab ausser sich im Sozialstaat Österreich breit zu machen, wo jeder bezahlt bekommt, ist freilich schöner als im Armen Kosvo, auch zu verstehen, aber warum hat der Kosivo überhaupt eine Bevölkerung die es auch schafft?? Wird die Situation für den Kosovo besser wenn Österreich die ganze Bevölkerung aufnimmt um hier herum zu sitzen? Jedenfalls kann sich unser Sozialsystem die vielen Dauerdraumatisierten und ständig selbstmordgefährdeten Menschen nicht leisten und Österreich ist dafür auch nicht zuständig.
_DaMaRiS_, 17. 11. '09 10:11
Hauptsache abschieben, oder was?
Ob Mutter oder Tochter, hauptsache es wird jemand abgeschoben - was soll der schei**?

Die Mutter krank - die Tochter super integriert, was macht sie im Kosovo? Arme Familie ...
squier, 17. 11. '09 10:17
Re: Hauptsache abschieben, oder was?
Tatsächlich ist diese Vorgehensweise beschämend für ein "angeblich" zivilisiertes Land wie Österreich. Da verlangt man, dass sich MigrantInnen gut integrieren. Tun sie das (nachweislich), werden sie trotzdem abgeschoben.
Canonking, 17. 11. '09 10:35
Re: Hauptsache abschieben, oder was?
Genau. Die Zogajs sollen bleiben dürfen. Dafür schieben wir alle, die nicht integriert sind oder wollen, ab.
mfp7764, 17. 11. '09 13:25
Re: Hauptsache abschieben, oder was?
Dann nimm sie auf und füttere sie durch
yochina, 17. 11. '09 09:34
Gute Reise
samt den Pfarrer !
antikapitalist, 17. 11. '09 09:54
Re: Gute Reise
es ist schon gut, wenn es jemanden gibt,an dem man sich seinen eigenen frust abreagieren kann,gell yochina???