Studentenproteste haben Berechtigung: Mehrheit der Österreicher ist durchaus dafür
- 42 Prozent der Befragten stehen zu Demonstranten
- Ein Drittel hat allerdings keine Meinung zum Thema

·Uni-Rektor Winckler
zeigt sich solidarisch
"Gewisses Verständnis"
für Studentenproteste
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NEWS: 54 % sind aber
für Studiengebühren
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BILDER der Proteste in den Universitäts-Städten
Beistand für unsere Studenten: Die Mehrheit der Österreicher kann den aktuellen Protest laut einer Studie des Klagenfurter Humaninstituts nachvollziehen. Demnach sind für 42 Prozent der 850 Befragten die Studentenproteste berechtigt, für 28 Prozent hingegen nicht. Die zentrale Forderung der Studenten nach "Bildung statt Ausbildung" halten 40 Prozent für nachvollziehbar, 29 Prozent nicht. Jeweils ein Drittel der Befragten machte keine Angabe.
Die Zukunftschancen für Absolventen von Universitäten oder Fachhochschulen bewerten die Befragten kritisch: Nur 22 Prozent glauben, dass diese optimal sind, fast zwei Drittel (61 Prozent) der Befragten glauben das nicht. Vertreter von Wirtschaft, Hochschulprofessoren, Journalisten und Politiker orten in Experteninterviews (75 Befragte) mehrere Parallelen zu den Studentenprotesten der 68-er-Bewegung: 91 Prozent gaben an, dass Bildung den Studenten aufgrund von Zukunftsängsten ein starkes Bedürfnis sei. 89 Prozente sehen die Mobilisierung über soziale Netzwerke als Parallele, und für 84 Prozent ist der generelle Unmut Grund für den Kampf für neue Bildungsziele.
(apa/red)










