Donnerstag, 29. Oktober 2009

Was Sumsi & Sparefroh bieten: Sparzinsen
von Österreichs Banken im NEWS-Vergleich

  • Finanzkrise drückte die Zinsen weltweit nach unten
  • Sparer sollten gerade jetzt feilschen wie am Bazar

Die Finanzkrise brachte weltweit ein gewaltiges Zinsentief. Österreichs Banken bieten dennoch attraktive Zinsen. Vor allem langfristig.

Drehen wir die Zeit nur ein Jahr zurück, so offenbart sich, was uns die Finanzkrise gebracht hat. Den Beweis liefert das journalistische Archiv: Der NEWS-Zinsen-Check aus 2008 zeigt, dass noch vor einem Jahr Zinsen von fünf Prozent üblich waren, wenn man eine Bindung von einem Jahr einging. Heuer freuen sich Sparer schon über mehr als 1,5 Prozent, wenn sie ihr Geld 12 Monate lang am Sparbuch belassen. Wer bei Sparefroh, Sumsi & Co heuer das Beste für sich herausholen will, muss vergleichen und verhandeln.

Finanzkrise drückt Zinsen
Schuld am rapiden Zinsverfall ist zweifelsfrei die Finanzkrise. In Folge der Krise haben die Notenbanken weltweit die Zinsen nach unten geschraubt. Das schlägt voll auf die Sparer durch.

Feilschen wie am Basar
Für Sparer gilt deshalb zum Weltspartag: feilschen wie am Basar. Wer nicht fragt, bekommt nichts. Wer hingegen vergleicht, kann mehr Zinsen für sich herausholen. So bietet die Volksbank Wien für nur vier Jahre Bildung stolze 3,375 Prozent Zinsen. Gleichzeitig bekommt man bei der Volksbank auch ganze 2,0 Prozent für nur vier Monate Bindung. Unterschiede bei den einzelnen Banken gibt es auch bei Mindesteinlagesummen. Hier kann man aber verhandeln, wie sich in der Praxis zeigt.

Direktbanken, bei denen man nur übers Internet überweisen – also sparen – kann, sind oft, aber nicht immer besser als Filialbanken. Zudem bieten viele Filialbanken auch Online-Sparen an.

Der direkte Vergleich ist nicht immer einfach. Die Banken bieten unterschiedliche Bindungsfristen. Ob man sein Geld 2 Jahre für 2,5 Prozent (Volksbank Wien, Bawag & Erste Bank) oder drei Jahre für 2,75 Prozent (Bawag) binden will, entscheidet jeder für sich.

Markus R. Leeb, M. Dlugokecki

Lesen Sie die ganze Geschichte im aktuellen NEWS 44/09!

29.10.2009 17:32