Europa ist jetzt endlich wieder gut gelaunt:
Wirtschaftsklima verbessert sich schlagartig
- Stimmungswandel übertrifft sogar die Erwartungen
- Industrie sendet bereits wieder positive Signale aus

·Lebensmittelpreise unter der Lupe der EU
Preise sollen für besseren
Vergleich online gehen
·Banken in Euro-Zone werden knausriger
Die Anzeichen für eine Kreditklemme nehmen zu
Es geht wieder bergauf mit Europas Wirtschaft. Einer neuen Erhebung der EU-Kommission zufolge kommen Unternehmer und Verbraucher wieder in Stimmung. Und zwar schneller als erwartet: Der regelmäßig erfasste Wirtschaftsklima-Index klettert um 3,4 auf 86,2 Punkte - Volkswirte waren von nur 84,0 Punkten ausgegangen.
Damit ist das im März in den 16 Euro-Ländern verzeichnete Rekordtief von 64,6 Zählern fast schon wieder vergessen. Aber eben nur fast: Trotz der Aufholjagd notiert das Barometer weiter deutlich unter seinem langfristigen Durchschnittswert. Wichtigster Grund für den Anstieg war eine deutliche Stimmungsverbesserung in der Industrie. Die Firmen beurteilten die Nachfrage günstiger.
Auch angesichts leerer Lagerbestände werden die Aussichten für die Produktion positiv gesehen. Die Stimmung bei Verbrauchern und Bauwirtschaft hellte sich ebenfalls auf. Das Barometer setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wobei die Industrie 40 Prozent, Verbraucher und Handel dagegen nur jeweils fünf Prozent ausmachen. Das Geschäftsklima im Währungsgebiet erholte sich ebenfalls überraschend stark auf minus 1,78 von minus 2,07 Punkten.
(apa/red)
