Meinl-Gutachter war viel Gold wert: Thomas
Havranek fordert über 700.000 Euro Honorar
- NEWS: Knapp 5.000 Arbeitsstunden wurden investiert
- Abberufung verhinderte Fertigstellung des Gutachtens

·Neuer Gutachter-
Streit im Fall Meinl
NEWS: Anwälte lehnen Deutschen Gutachter ab
·Meinl hat es auf die
Kaution abgesehen
Rückerstattung der 100
Millionen Euro angepeilt
Ein Gesamthonorar von 727.920,18 Euro hat der in der Causa Meinl wegen "Befangenheit" abberufene Gutachter Thomas Havranek für seine diesbezügliche Tätigkeit der Staatsanwaltschaft in Rechnung gestellt, berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner neuesten Ausgabe. Die NEWS vorliegende Endabrechnung listet insgesamt 4.886 Stunden auf, die Havranek und seine Hilfskräfte im gut zehnmonatigen Zeitraum von 27. 8. 2008 bis 3. 7. 2009 geleistet haben.
Trotz seiner Abberufung hat Havranek Anspruch auf Bezahlung seiner Tätigkeit, da er den von ihm verfassten Zeitungsartikel, der als Grund für die "Befangenheit" gilt, der zuständigen Staatsanwaltschaft Wien nicht vorenthalten hat. Die Staatsanwaltschaft hält Havraneks 23-seitiges Vorgutachten in Händen. Zur Übergabe eines endgültigen, für die Causa relevanten Gutachtens kam es durch die Abberufung nicht mehr.
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen NEWS 44/09!

