Dienstag, 27. Oktober 2009

Alle machen Jagd auf Kobe Bryant: Start
zur neuen Saison mit den üblichen Favoriten

  • NBA: Titelverteidiger Los Angeles hat starke Gegner
  • Bis zu den Play-offs sind 1.189 Spiele zu absolvieren

"Let's get ready to rumble." In der stärksten Basketball-Liga der Welt werden ab heute nach mehr als vier Monaten Sommerpause wieder Körbe verteilt. Der Auftakt zur neuen NBA-Saison eröffnet auch die Jagd auf Titelverteidiger L.A. Lakers. Die "regular season" mit 1.189 Spielen dauert bis 14. April 2010. Drei Tage später geht es in die Play-offs, in denen die Karten noch einmal neu gemischt werden.

Die von Superstar Kobe Bryant angeführten Lakers, in der Defensive mit Neuzugang Ron Artest (von Houston) vermutlich noch einen Tick stärker als zuletzt, sind wohl wieder Titelanwärter Nummer eins. Die APA hat Zaza Pachulia von den Atlanta Hawks vor dem Saisonstart nach seiner Einschätzung befragt. Der Center aus Georgien, im Sommer 2008 und 2009 jeweils auf Trainingscamp in Steinbrunn/Burgenland und daher "mit Österreich-Bezug", hat weitgehend die "üblichen Verdächtigen" auf der Rechnung.

Im Westen sieht der 25-Jährige neben den Lakers auch die San Antonio Spurs, Utah Jazz und die Denver Nuggets an der Spitze, im Osten Rekord-Champion Boston Celtics, den Finalisten 2009, Orlando Magic, die Cleveland Cavaliers sowie nicht zuletzt sein eigenes Team. Pachulia: "Da wird sich im Vergleich zur vergangenen Saison nicht viel ändern. Die Spurs schätze ich stärker als 2008/09 ein."

Wichtige Transfers vor der 64. NBA-Saison: Shaquille O'Neal (von Phoenix nach Cleveland), Allen Iverson (von Detroit nach Memphis), Vince Carter (von New Jersey nach Orlando), Hedo Turkoglu (von Orlando nach Toronto), Rasheed Wallace (von Detroit nach Boston), Richard Jefferson (von Milwaukee nach San Antonio), Shawn Marion (von Toronto nach Dallas) sowie Ben Gordon (von Chicago nach Detroit).

Der "Rookie", auf den alle Augen gerichtet sind, steht bei den L.A. Clippers unter Vertrag: Blake Griffin (20), 2,08 Meter großer Forward von der University of Oklahoma.
(apa/red)

27.10.2009 16:31