Frenkie Schinkels bleibt der Steuermann
am Wörthersee: Weiter Trainer von Kärnten
- Präsident Canori spricht Coach das Vertrauen aus
- Schinkels: "Rückhalt gibt mir Kraft und Hoffnung"

·Rapidviertelstunde im Wörthersee Stadion
3:1-Sieg der Hütteldorfer in den letzten Minuten
·Großes Gerangel an der Tabellenspitze
Europacup-Quartett nur durch 2 Punkte getrennt
Frenkie Schenkels bleibt Trainer des SK Austria Kärnten. Das ist die Quintessenz eines Gesprächs zwischen Vereinspräsident Mario Canori und Cheftrainer Schinkels in Klagenfurt. Im Zuge des Treffens sei eine tiefgehende und schonungslose Analyse vorgenommen und Maßnahmen gesetzt worden, hieß es.
Die Schritte, die aus dem Tabellenkeller führen sollen, würden je nach wirtschaftlicher Machbarkeit umgesetzt werden. "Der kollektive Auftritt unseres Teams gegen Rapid hat uns gezeigt, dass es nur noch ein bisschen Geduld und Glück braucht, um eine Leistung abzurufen, die auf Dauer nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat", erklärte Canori nach dem Gespräch zuversichtlich. "Ich habe Frenkie Schinkels nach Kärnten geholt und bin wildentschlossen, den eingeschlagenen Weg mit ihm weiter zu gehen.
"Rückhalt gibt Kraft und Hoffnung"
Am Vorabend hatten die Klagenfurter vor eigenem Publikum dem Europa-League-Vertreter alles abverlangt, 1:0 geführt, aber in der Rapid-Viertelstunden alles (1:3) verloren. Auch Schinkels zeigte sich entschlossener den je, die Negativserie, in seiner Trainerlaufbahn einzigartig, ins Positive zu drehen. Der gebürtige Niederländer wusste das in ihn und seinen Trainerstab gesetzte Vertrauen zu schätzen.
"Dieser Rückhalt gibt mir Kraft und Hoffnung. Wir werden das Vertrauen rechtfertigen, dass man in uns setzt, und wir wollen es gemeinsam schaffen, so schnell wie möglich vom letzten Platz wegzukommen", sagte Schinkels.
(apa/red)
