Donnerstag, 29. Oktober 2009

Frenkie Schinkels bleibt der Steuermann
am Wörthersee: Weiter Trainer von Kärnten

  • Präsident Canori spricht Coach das Vertrauen aus
  • Schinkels: "Rückhalt gibt mir Kraft und Hoffnung"

Frenkie Schenkels bleibt Trainer des SK Austria Kärnten. Das ist die Quintessenz eines Gesprächs zwischen Vereinspräsident Mario Canori und Cheftrainer Schinkels in Klagenfurt. Im Zuge des Treffens sei eine tiefgehende und schonungslose Analyse vorgenommen und Maßnahmen gesetzt worden, hieß es.

Die Schritte, die aus dem Tabellenkeller führen sollen, würden je nach wirtschaftlicher Machbarkeit umgesetzt werden. "Der kollektive Auftritt unseres Teams gegen Rapid hat uns gezeigt, dass es nur noch ein bisschen Geduld und Glück braucht, um eine Leistung abzurufen, die auf Dauer nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat", erklärte Canori nach dem Gespräch zuversichtlich. "Ich habe Frenkie Schinkels nach Kärnten geholt und bin wildentschlossen, den eingeschlagenen Weg mit ihm weiter zu gehen.

"Rückhalt gibt Kraft und Hoffnung"
Am Vorabend hatten die Klagenfurter vor eigenem Publikum dem Europa-League-Vertreter alles abverlangt, 1:0 geführt, aber in der Rapid-Viertelstunden alles (1:3) verloren. Auch Schinkels zeigte sich entschlossener den je, die Negativserie, in seiner Trainerlaufbahn einzigartig, ins Positive zu drehen. Der gebürtige Niederländer wusste das in ihn und seinen Trainerstab gesetzte Vertrauen zu schätzen.

"Dieser Rückhalt gibt mir Kraft und Hoffnung. Wir werden das Vertrauen rechtfertigen, dass man in uns setzt, und wir wollen es gemeinsam schaffen, so schnell wie möglich vom letzten Platz wegzukommen", sagte Schinkels.

(apa/red)

29.10.2009 17:00
sidestep, 29. 10. '09 18:39
Die falschen Männer am falschen Platz
Was soll ein Unterwäscheverkäufer als Präsident schon vom Fußball verstehen? Wenn du dann so einen Mann hast, der glaubt, dass im Ball ein Frosch sitzt, weil er ständig hüpft und dann auch noch froh ist, dass überhaupt einer die Kicker auf den Platz führt (Training gibt es angeblich nur in der Schleppe Braurerei), dann kann es nur abwärts gehen. Wer das Training unter Schinkel beobachtet weiß, dass jeder Unterligaklub besser trainiert als der "Trainer" des SKA. Was solls? Nächstes Jahr gibt es ein Stadion, das von niemanden mehr bespielt wird, denn als Adeg-Liga-Klub wird man sich dort den Spielbetrieb nicht leisten können und von den Zuschauern her kannst du dann in einem 30.000 Menschen fassenden Stadion, das heute ohnehin nur noch mit Freikarten zu füllen ist, jedem die Hand schütteln.