Mittwoch, 28. Oktober 2009

Der Konflikt um "Bildnis Wally" von Schiele
NEWS: Wenn "Wally"-Prozess verloren geht:

  • Das Sammler-Ehepaar Leopold will sich an der
  • Österreichischen Galerie schadlos halten

Der 12 Jahre dauernde Konflikt um das in New York beschlagnahmte
„Bildnis Wally“ von Egon Schiele aus der Sammlung Leopold wird demnächst in den USA gerichtlich ausgetragen. Geht der Prozess verloren, will sich das Sammler-Ehepaar Leopold an der Österreichischen Galerie im Belvedere schadlos halten. Das berichtet NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe.

Hintergrund ist eine Transaktion, die Leopold 1954 mit der Galerie
vornahm: Er tauschte das unbelastete Schiele-Gemälde „Rainerbub“ aus
seiner Sammlung gegen die nur halb so wertvolle „Wally“, weil sich das
Pendant in seinem Besitz befindet. „Wally“ war aber von der amerikanischen Besatzungsmacht versehentlich an einen falschen Empfänger restituiert worden, der das Bild an die Österreichische Galerie veräußerte.

Geht nun der Prozess verloren, will Leopold den Tausch rückgängig machen und den heute auf vier bis sechs Millionen Euro geschätzten „Rainerbub“ zurückholen. Die Österreichische Galerie wäre dann wieder im Besitz der „Wally“ mit allen zugehörigen Unzukömmlichkeiten.

Elisabeth Leopold in NEWS: „Von der Österreichischen Galerie hat Leopold das Bild bekommen, nicht von Frau Jaray! Aber die Wahrheit nimmtniemand zur Kenntnis.“ Und zum möglichen Rücktausch: „Das werden wir wahrscheinlich auch tun müssen, wenn die ,Wally’ verloren geht. Aber es ist nicht der Wunsch Leopolds. Die ,Wally‘ ist für einen Kenner eine unglaublich wichtige Person. Mein Mann will sie unter allen Umständen wiederhaben.“

Belvedere-Direktorin Agnes Husslein zu NEWS: „Das ist maximal ein Wunschtraum ohne rechtliche Grundlage.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS 44/09

28.10.2009 11:27

Kino

Men in Black 3

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