Grassers Ex-Mitarbeiter lässt nicht locker: Ramprecht bekräftigt Vorwürfe vor Gericht
- Rechtsanwalt Pilz: "Inkriminierte Aussagen sind wahr"
- "profil": Schriftsatz mit Vorwürfen gegen Karl Plech

·Grasser klagt seinen
früheren Mitarbeiter
Ramprecht der "üblen
Nachrede" bezichtigt
·Grasser: 'Versteh die Welt wirklich nimma'
Buwog-Affäre: Der Ex-Minister gibt sich ratlos
·Buwog: "Ist rechts-
staatlich unerträglich"
Grassers Anwalt kritisiert ermittelnde Behörden
·KOMMENTAR:
Buwog-Skandal
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Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat Michael Ramprecht, ehemaliger Kabinettsmitarbeiter von Karl-Heinz Grasser, seine belastenden Aussagen in "profil" zum Verlauf der Buwog-Privatisierung 2004 entgegen anderslautender Darstellungen nun auch vor Gericht bekräftigt.
Grasser hat Ramprecht am 9. Oktober wegen "übler Nachrede" geklagt. Laut einem "profil" vorliegenden Schriftsatz von Ramprechts Anwalt Michael Pilz sind die "inkriminierten Aussagen wahr": "Tatsächlich hat der Immobilienmakler Karl Plech, ein enger Vertrauter des Privatanklägers (Grasser, Anm.), bereits im Jahr 2002, also gut ein Jahr, bevor das Buwog-Paket zum Verkauf ausgeschrieben wurde, die Äußerung getätigt, dass feststünde, wohin die Reise gehen würde, nämlich in Richtung Immofinanz. Herr Plech hat darüber hinaus in seiner Eigenschaft als enger Vertrauter des Finanzministers und nunmehrigen Privatanklägers den Privatangeklagten (Ramprecht, Anm.) angehalten, bei der Auswahl jener Investmentbank, die den Verkauf des Buwog-Pakets begleiten sollte, die Investmentbank Lehman Brothers durchzusetzen."
Alle Details zur belastenden Aussage von Michael Ramprecht lesen Sie im profil 45/09!
Weitere Informationen zur Buwog-Affäre finden Sie auf profil.at!
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