Montag, 26. Oktober 2009

Fekter mit neuen Plänen zur Integration:
Familienbeihilfe an den Schulbesuch binden

  • Innenministerin will Ausbildung der Mädchen fördern
  • Bei Emanzipation "nicht bei Adam und Eva beginnen"

Eine neue Studie zur Integrationswilligkeit von Zuwanderern heizt die Diskussion in Österreich wieder an. Die Gfk-Untersuchung im Auftrag des Innenministeriums legt nahe, dass sich vor allem jüngere und stark religiöse Personen mit türkischem Migrationshintergrund vergleichsweise schlecht in die österreichische Gesellschaft eingliedern. Innenministerium Fekter sieht hier "gravierende Probleme".

Entgegen wirken will sie unter anderem damit, dass künftig die Ausbezahlung der Familienbeihilfe bis zum 18. Lebensjahr an den Besuch einer Schule bzw. einer Lehre gebunden ist. Die Benachteiligung von Frauen und Mädchen müsse gezielt angegangen werden, meinte Fekter im APA-Interview. Die Menschenwürde sei unteilbar: "Wenn ich daran denke, was in den 80er und 90er Jahren die Emanzipation erkämpft hat, da ist es schon erschreckend, wenn wir da bei Adam und Eva beginnen müssen."

Sozialminister Hundstorfer will über die Koppelung der Beihilfe an den Schulbesuch bzw. Lehre diskutierten. Es sei "erfreulich", dass Fekter eine "uralte" Idee des AMS aufgegriffen habe. Schwierigkeiten gibt es aber laut Hundstorfer eher mit arbeitssuchenden Jugendlichen als mit Schülern, da deren Schulbesuch kontrollierbar ist.

"Eid auf die Fahne"
Als Quantensprung sieht Fekter bereits die Einführung des verpflichtenden Gratiskindergartenjahres. Nun müsse man aber auch bei den Heranwachsenden bzw. Erwachsenen ansetzen. Bisher sei nur auf Deutschkurse gesetzt worden, was aber zu wenig sei. Denn für die Integration ebenso bedeutend sei, dass Migranten eine Ausbildung erhielten und sich so am Arbeitsmarkt etablieren könnten.

Im Rahmen einer eventuellen Einbürgerung wünscht sich Fekter schließlich einen "Eid auf unsere Fahne". Diese Zeremonie sei ein Symbol dafür, dass es identitätsstiftende Maßnahmen brauche.
(apa/red)

26.10.2009 10:15
HGPeitl, 02. 11. '09 07:31
Eid auf die Fahne
Es wird zwar nicht exikutiert, genau genommen ist ein Eid auf die Fahne auch eine gesetzliche Verpflichtung, die österreichische Verfassung ein zu halten.

Wir von den Freiheitlichen Christen halten daher diesen Vorschlag für sehr produktiv, ersuchen aber gleichzeitig darum, diesen Eid auch in Zukunft zu überprüfen.

Hans-Georg Peitl
Präsident des
Verbandes der Unabhängigen-
Journalisten
www.freiheitlich-macht.schluss.tv
Rasso, 27. 10. '09 05:47
Wer kein österreichischer Staatsbürger ist
braucht überhaupt keine Kinderbeihilfe. Reicht, dass die Schulbildung bezahlt wird
drnudo, 26. 10. '09 23:50
Der geeignetste Test zur Integrationswilligkeit
wäre noch immer die Beobachtung der Migranten während eines Ländermatchs. Der Unbedarfte würde sich wundern, wie es in Ottakring zugeht wenn Kroatien gegen Österreich spielt. Tausende sogenannte "Österreicher" liefern die volle Randale und tragen kroatische Farben. Schöne Österreicher sind das!!!
Michl1200, 26. 10. '09 20:24
Eid auf Fahne
Was soll der blödsinn.Die Migranten mit Österreichicher Staasbürgerschaft die beim Heer sind,drehen sich bei der Bundeshymne um und unterhalten sich,obwohl sie auf die Österreichischen Fahne eingeschworen sind.Was soll das schwören bringen?Die Regierung macht sich ja nur noch mehr lächerlich.Ich glaube auch wenn jetzt viele sagen,ich bin Ausländerfeindlich,aber die die sich dem Staat nicht unterordnen wollen,mit einen Freiflugschein nach Hause.Ehgal was für eine Nationalität.
Viennese, 26. 10. '09 10:35
Nicht schon wieder!
Nicht immer nach neuen gesetzen rufen, wir haben genug davon! Es gibt genügend handhabe diese gauner hinter Schloß und Riegel zu bringen, doch wird sich kein Staatsanwalt trauen dies auch zu machen. Man muß nur nach Amerika schauen: In Florida sind 3 Gemeinderäte wegen vergleichsweise lappalien in den Knast gegangen. Wir müssen zuallerst die Politik aus der Justiz raushalten, aber bei uns endet das immer wieder das Hornberger Schiessen!