Mittwoch, 28. Oktober 2009

H1N1, das Supervirus? Experten streiten über Sinn einer Schweinegrippe-Impfung!

  • NEWS: Nur 30 Prozent wollen sich impfen lassen
  • Kritik: Nebenwirkungen mitunter schwerwiegend

Chiara (Name von der Red. geändert) fühlte sich nur ein wenig müde, klagte über Gliederschmerzen und Fieber. Klassische grippale Symptome, deretwegen der Arzt der Schülerin aus Bozen ein Antibiotikum verschrieb und das Mädchen nachhause schickte. Doch nur 24 Stunden später rang Chiara mit dem Tod. Die Diagnose: Lungenversagen durch Staphylokokken, hervorgerufen durch das Schweinegrippe-Virus H1N1.

„Das Mädchen wurde an eine Herz- Lungen-Maschine angeschlossen – nur so konnte sie am Leben erhalten werden. Sie konnte zwar stabilisiert werden, aber ihr Gesundheitszustand ist noch sehr kritisch“, erläutert Intensivmediziner Thomas Müller von der Universitätsklinik in Innsbruck, an der Chiara seit Anfang dieser Woche behandelt wird. Auch im nahen Lienz sorgt man sich um jugendliche H1N1-Opfer: 26 Schüler einer Berufsschule erkrankten an Schweinegrippe und wurden unter Quarantäne gestellt.

Streit um Impfung
Der tragische Fall der kleinen Südtirolerin, er ereignet sich zu einem Zeitpunkt, zu dem H1N1 ganz Europa beschäftigt. Denn dieser Tage starten in fast allen Ländern der EU Massenimpfungen. Bekämpft werden soll jenes Virus, das im April dieses Jahres erstmals in Mexiko auftrat, innerhalb weniger Wochen um die Welt zog und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur ersten Pandemie (weltweite Seuchenwelle) des 21. Jahrhunderts ernannt wurde. Jetzt gibt es auch in Österreich eine Impfung gegen die Schweinegrippe. In einer ersten Phase können sich seit 27. Oktober Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen impfen lassen – 520.000 Dosen für 260.000 Personen wurden bereits ausgeliefert. Ab 9. November kann dann der Rest der Bevölkerung antreten, um sich gegen H1N1 immunisieren zu lassen.

Der Impfschutz: 80 Prozent. Doch die Österreicher scheinen bislang nicht restlos von der Notwendigkeit einer Impfung überzeugt: Knapp 30 Prozent könnten sich vorstellen, sich mithilfe der Pharmaindustrie gegen Influenza zu schützen.

Nebenwirkungen?
„Für medizinisches Personal ist es eine Verpflichtung, zur Impfung zu gehen – auch, um die Patienten vor einer Ansteckung zu schützen“, erläutert Christoph Wenisch. Der Vorstand der 4. Medizinischen Abteilung mit Infektions- und Tropenmedizin am Wiener Kaiser- Franz-Josef-Spital war einer der ersten Mediziner, die sich gegen die Schweinegrippe immunisieren ließen. „Die Neue Grippe hat zwar derzeit milde Verläufe. Aber das kann sich jederzeit ändern. Deshalb sollten auch chronisch Kranke, Schwangere und Kinder geimpft werden, ehe der Höhepunkt der Grippewelle Ende des Jahres kommt“, erklärt der Mediziner.

Doch nicht alle Experten befürworten die Impfung. Hauptkritikpunkte: Der Impfstoff sei nicht ausreichend getestet, die Nebenwirkungen seien mitunter schwer gesundheitsgefährdend, und es handle sich um eine reine Werbeaktion der Pharmaindustrie. „Die Schweinegrippe verläuft seit Monaten milde. Ich sehe keinen Grund für größere Impfaktionen. Die Hersteller verdienen gut an der Schweinegrippe. Die Umsätze betragen weltweit mehrere Milliarden Euro“, prangert Wolfgang Becker-Brüser an.

Sandra Wobrazek

Pro und Contra - Was Mediziner zur umstrittenen Impfung sagen und wie sich die Welt auf das Virus vorbereitet, lesen Sie im NEWS 44/09!

28.10.2009 12:49
strizzi49, 28. 10. '09 21:38
Experten
Ein sog. Experte, der die Wirksamkeit einer Impfung in Frage stellt, ist in meinen Augen KEIN Experte sondern ein gefährlicher Irrer! Es gibt doch genügend Beispiele (siehe Afrika, wo die Bevölkreung wegstirbt, wie die Fliegen, nur weil kein Geld für Impfstoffe da ist), wie die Welt aussehen würde, ohne Impfungen - z.B. Kinderlähmung oder Zecken oder Tetanus !!!
Wien_1190, 29. 10. '09 09:47
Re: Experten
haha... entschuldige aber da kann ich nur lachen!

deine Frage "wie würde die welt aussehen ohne impfungen"..

Antwort: Gesünder! Impfungen machen Leute nur krank.
Die einzigen Leute bei denen sich eine Impfung gesundheitlich auszahlen würde, wären Leute mit einem guten Imunsystem. Da man mit einer impfung Krankheitserreger in die Blutbahn spritzt und ein Mensch mit einem schwachen Imunsystem kann sich gegen diese "minimalen" Keime schon nicht wehren, wie soll es ihm dann gelingen eine Direktübertragung zu überstehen?!

Persönlicher Tipp: Achtet auf euer Imunsystem, nehmt viele Vitamine zu euch und macht genügend Sport, dann wird man mit Sicherheit nicht krank!
Ich persönlich wurde (außer gegen Tetanus) noch nie geimpft!! und trotzdem war ich seit 5Jahren nichtmehr krank!

mfg
maierhofer____, 28. 10. '09 16:55
Habt ihr noch nicht gemerkt
Wie mächtig die Pharma-Industrie ist?
Wisst ihr wie viel ungerechtfertigtes Geld die verdienen und wie viel Einfluss die damit haben?
strizzi49, 28. 10. '09 21:32
Re: Habt ihr noch nicht gemerkt
aber wenn'st kopfweh oder zahnweh hast, bist ganz froh, dass'd a pulver dagegen nehmen kannst! nur verdienen sollen die halt nix dafür, dass sie die pulver bauen! auf welchem planeten lebst du eigentlich?
pusher23, 28. 10. '09 23:17
Re: Habt ihr noch nicht gemerkt
wer braucht scho a pulver, macht eh auf dauer nur kaputt des klumpat...lieber ausgewogen ernähren und was tun, als pulver zu schmeissen.
Wien_1190, 29. 10. '09 09:54
Re: Habt ihr noch nicht gemerkt
@ strizzi

Tja wenn du psychisch zu schwach bist um solche schmerzen ohne diese unnötigen Pulver zu überstehe tust du mir wirklich leid!

natürlich ist da Pharma-Industrie notwendig nur ich glaub "maierhofer___" hat damit nur gemeint, wie eigentlich unmisserständlich erklärt, das sie viel "ungerechtfertigtes" Geld verdienen und das stimmt....

Es ist leider so ;)... meine Mutter ist selber Ärztin und sie vertritt die selbe Meinung! ... Die Leute sind durch die Farmaindustrie viel zu "verweichlicht"... kaum kommt der anflug von kopfschmerzen schlucken sie Pakemed!

Nur was kaum einer bedenkt... der Körper ist ein kreislauf .. und wenn man in einen Kreislauf etwas hinzufügt in großen Dosen wie zb. Pakemed.. stellt sich dieser kreislauf insofern um, dass die medikamente einfach nicht wirken!