Schweinegrippe an Schule in Osttirol: Betroffenes Institut in Lienz geschlossen
- Mehrere Schüler offenbar erkrankt. 3 Fälle bestätigt
- Erkrankte Kinder derzeit in häuslicher Betreuung
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Virus krank macht
Ansteckung und Verlauf der Schweinegrippe

Nach mehreren Schweinegrippe-Erkrankungen wird die Landwirtschaftliche Lehranstalt in Lienz in Osttirol vorläufig geschlossen. Diese präventive Maßnahme soll Unruhe und weitere Ansteckungen vermeiden. Betroffen sind insgesamt 27 Personen. Insgesamt gibt es in ganz Tirol 30 Fälle von "H1N1-Infizierten", drei davon in Osttirol.
Die Erkrankung habe bei allen Betroffenen einen "milden Verlauf". Von den drei bestätigten "Schweinerippe-Erkrankungen" seien zwei Schüler, sowie ein Angestellter des Küchenpersonals.
Am Dienstag wurde der Schulbetrieb noch völlig normal abgehalten. Die Maßnahme wurde auch beschlossen, da eine Verbreitung der Schweinegrippe durch die Erkrankung des Küchenbediensteten nicht auf einzelne Klassen eingeschränkt werden könne, hieß es. Der Angestellte habe das Virus theoretisch an der ganzen Schule verbreiten können. Es gebe außerdem ein Internat. Dadurch hätten Schüler unterschiedlicher Altersgruppen ständigen Kontakt. Insgesamt werden an der Einrichtung 286 Schüler betreut.
Wie es in Lienz hieß, sei keine große Desinfektion an der Schule notwendig. Die Schließung sei unter anderem auch wegen des Internatbetriebes nötig. Angehörige und Schüler könnten sich noch im Laufe der Woche in Lienz impfen lassen.
(apa/red)
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