In Italien steht und geht gar nichts mehr:
Generalstreik legt das gesamte Land lahm
- Verkehrsbehinderungen im Bahn- und Flugverkehr
- Gewerkschaft mit vielen Forderungen an Berlusconi

·Facebook-Gruppe will
Silvio an den Kragen
"Töten wir Silvio" mit
rund 16.000 Mitgliedern
·Berlusconi knapp
an EU-Schelte vorbei
Resolution gegen Silvio in Straßburg gescheitert
Ein Land im Arbeitskampf: Italiens Gewerkschaften sagen Regierungschef Silvio Berlusconi mit einem Generalstreik den Kampf an.
Mit Demonstrationen und einer nationalen Großkundgebung in Rom wollen die Arbeitnehmervertreter mehreren Forderungen Nachdruck verleihen. Auch in der öffentlichen Verwaltung, den Schulen und Universitäten soll nach ihrem Willen die Arbeit ruhen. Mit erheblichen Störungen des Bahn- und Flugverkehrs sowie im öffentlichen Nahverkehr ist zu rechnen.
Die Gewerkschaften haben einen Strauß von Forderungen veröffentlicht, die sie in den Zeiten tiefer Wirtschaftskrise von der Regierung unter Silvio Berlusconi erfüllt sehen wollen. Sie verlangen unter anderem einen Entlassungsstopp und verringerte Arbeitszeiten, höhere Gehälter und Renten mit Koppelung an die Lebenshaltungskosten sowie die Einführung eines garantierten Mindesteinkommens für alle.
(apa/red)
