Donnerstag, 29. Oktober 2009

Lothar Matthäus bleibt Argentinien fern:
Fehlende Bankbürgschaft sorgt für Absage

  • Deutscher Rekord-Kicker sagt per SMS "nein"
  • Model-Engagement für Gattin wurde nicht gefordert

Deutschlands Fußball-Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus wird das Trainer-Anbot des argentinischen Clubs Racing de Avellaneda nicht annehmen. "Nach langer Zeit des Überlegens muss ich das Angebot von Racing leider ablehnen. Das Gesamtkonzept passte nicht", sagte der 48-Jährige der deutschen Zeitung "Express". Später gab er jedoch eine fehlende Bankbürgschaft als Grund an. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat Matthäus in der Nacht zum Mittwoch per SMS abgesagt.

"Seitens Racing waren alle Forderungen erfüllt", erklärte Juan Cobian, ein in die Gespräche involvierter Berater, dem Blatt. "Dann kam die Absage per SMS in der Nacht. Das war lächerlich. Wir sind alle enttäuscht." Der Weltmeister von 1990, der in Österreich als Trainer bei Rapid und Salzburg tätig war, sollte nach "Bild"-Informationen einen Vertrag bis 2011 - inklusive Ausstiegsklausel für den Sommer 2010 - erhalten.

Lothar Matthäus hat mittlerweile klargestellt, dass er selbst einen Schlussstrich unter die Verhandlungen mit dem argentinischen Fußball-Club Racing de Avellaneda in Buenos Aires gezogen hat. "Ausschlaggebend für meine Entscheidung war die bis zum letzten Moment fehlende Bankbürgschaft zur finanziellen Absicherung des Vertrages", teilte der deutsche Rekord-Internationale in einer Presseerklärung am Mittwochabend mit.

Von Meldungen, wonach ein Engagement als Model für seine Ehefrau für eine Vertragsunterschrift erforderlich gewesen sei, distanzierte sich der 48-Jährige: "Ein Job als Model für meine Frau Liliana wurde nicht gefordert.

(apa/red)

29.10.2009 09:53