Austria wärmt sich gegen den LASK auf:
Lockerer 3:0-Sieg gegen schwache Linzer
- Cup-Sieger ein Jahr im Horr-Stadion ungeschlagen
- Hamann-Elf zeigte sich offensiv ungewohnt zahnlos
Die Wiener Austria bleibt in der Erfolgsspur. Der Cupsieger bezwang am Sonntag in der 12. Bundesliga-Runde den LASK ungefährdet 3:0 (1:0) und baute die Heimserie auf 21 Partien ohne Niederlage aus. Gegen den offensiv diesmal völlig wirkungslosen LASK, der erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg blieb, trafen Ortlechner (16.), Diabang (70.) und Liendl (86.). Die bisher letzte Austria-Pleite im Horr-Stadion war das 1:3 am 2.11.2008 gegen Sturm Graz.
Da das nächste Heimmatch der Violetten erst am 8.11. stattfindet, hält die Serie der Wiener somit schon mehr als ein Jahr. Nächster Gast im Horr ist übrigens Sturm. Bei den Austrianern - weiter ohne die verletzten Spitzen Okotie und Jun - kehrte Safar nach seiner Schulterblessur ins Tor zurück, Diabang nahm auf der Ersatzbank Platz, als Solospitze agierte diesmal Schumacher. Bei den Linzern mussten Mayrleb und Margreitter w.o. geben, für Margreitter übernahm Wallner die Kapitänsbinde.
Die Austria spielte druckvoll, der LASK lieferte hingegen mit zehn Mann im bzw. um den eigenen Strafraum eine Abwehrschlacht. Diese Spielweise schlug sich rasch auf der Anzeigetafel im Horr-Stadion nieder, nach Freistoß-Flanke von Acimovic stellte Ortlechner völlig ungedeckt per Kopf auf 1:0 (16.). An der Optik änderte sich auch nach dem Treffer nichts, der LASK, eigentlich als "Torfabrik" der Liga gefürchtet, war offensiv weiter nicht vorhanden, Wallner hielt sich als einziger Linzer in der gegnerischen Hälfte auf, kam jedoch nicht zur Geltung.
Konsequenter Spaziergang der Violetten
Die Austria hatte deutlich mehr Ballbesitz und verwaltete die Führung scheinbar problemlos. Allerdings blieb das beruhigende 2:0 zunächst aus, Sulimani (30.) und Junuzovic (38.) scheiterten an Zaglmair, und Standfest verpasste das linke Eck knapp (45.). Den Linzern lief die Zeit davon, wirklich risikoreicher wurde die Spielanlage aber nicht. Acimovic traf mit einem Freistoß die Latte (59.), ehe Diabang nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung die Entscheidung besorgte (70.).
Seitlich zum Tor stehend feuerte der Senegalese einen zentral geschossenen Aufsitzer ab, bei dem Zaglmair keinen allzu guten Eindruck machte. Damit war die Luft aus der im Vergleich zum spektakulären ersten Saisonduell (5:4 für die Austria) mäßigen Partie endgültig draußen. Chancenlos war Zaglmair dann beim Schlusspunkt, Liendl, ebenfalls eingewechselt, versenkte an seinem 24. Geburtstag einen Freistoß aus 20 Metern genau im linken Eck (86.).
Endstand FK Austria Wien - LASK Linz Endstand 3:0 (1:0)
Wien, Franz Horr Stadion, 9.388, SR Gangl.
Torfolge:
1:0 (16.) Ortlechner
2:0 (70.) Diabang
3:0 (86.) Liendl
Austria: Safar - Standfest, Bak (46. Dragovic), Ortlechner, Suttner
- Klein, Baumgartlinger, E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic (82.
Liendl) - Schumacher (68. Diabang)
LASK: Zaglmair - Metz, Piermayr, Alunderis, Chinchilla-Vega -
Majabvi - Bubenik (76. Hart), Prager, Saurer (36. Bichelhuber),
Rasswalder (68. Panis) - Wallner
Gelbe Karten: keine bzw. Prager, Chinchilla-Vega, Bichelhuber, Metz
(apa/red)

