Dienstag, 20. Oktober 2009

Uns läuft die Zeit davon: Klimawandel
lässt sich nur mehr bis 2014 abwenden

  • WWF-Studie: Weniger Kohlenstoff für saubere Umwelt
  • Verringerung der Treibhausgas-Emissionen notwendig

Um einen unkontrollierbaren Klimawandel abzuwenden, bleiben der Welt laut einer neuen WWF-Studie nur mehr fünf Jahre Zeit. Damit der Temperaturanstieg auf einem Level unter zwei Grad gehalten werden kann, müsse bis 2014 ein Umschwenken zugunsten einer Industrie erfolgen, die weniger Kohlenstoff verbrauche, so die Umweltorganisation.

Ein rechtzeitiges Reagieren sei noch möglich, so das Unternehmen "Climate Risk" von dem die Berechnung stammt. Eine Umstellung verlange anhaltendes Wachstum von sauberer und effizienter Industrie im Bereich von mehr als 20 Prozent jährlich über mehrere Jahrzehnte, so der WWF. Notwendig sei eine Verminderung der Treibhausgas-Emissionen in allen Bereichen mit Hilfe der vollen Bandbreite an Maßnahmen: Energieeffizienz-Standards, Einspeisungstarife für erneuerbare Energien und keine Subventionen für fossilen Treibstoff-Einsatz. Wer sich nur auf eine Maßnahme verlasse, werde es nicht schaffen, angestrebte Emissions-Ziele zu erreichen.

Weniger Kohlenstoff einsetzen
Der WWF spricht über eine notwendige industrielle Revolution hin zu niedrigem Kohlenstoff-Einsatz. Getragen sein soll diese laut der Studie von Zweigen wie den Produzenten von erneuerbarer Energie oder der nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft. Bei einer positiven Entwicklung flankiert von politischen Maßnahme könnten erneuerbare Energien zwischen 2013 und 2025 zum konkurrenzfähigen Produkt für fossile Brennstoffen werden.

17 Billionen US-Dollar sollen die Investitionen laut der Studie bis 2050 kosten, sieben Billionen davon benötigen die erneuerbaren Energien. Der Nutzen soll sich schon ab 2027 rechnen, vereinzelt sei diese bereits ab 2013 möglich. (apa/red)

20.10.2009 10:20
irgendwer01, 12. 11. '09 12:44
Mehr alternative Energien !
Ich verstehe nicht warum eu-weit nicht mehr alternative Energien gefördert werden. Es wird Zeit das wir a jedes Dach und so viele große Flächen wie möglich mit Solarzellen zupflastern. Sollte irgendwann einmal Stromautos kommen, müssen wir ansonsten wieder Kohle verbrennen um den benötigten Strom zu erzeugen.

Die Regierungen jeglicher Länder hätten jetzt in der Krise Zeit und Geld gehabt, sinnvoll ihre Millionen in alternative Energien zu investieren. Anstelle davon wird die auf massive Überkapazität fahrende Automobilindustrie gefördert mit 1.500 Euro Anmeldebonus. Schenken wir noch etliche Milliarden an GM, damit wir bei Opel weiterwursteln können. Also liebe Politiker: SONNE, WIND, etc !!! Dann wären alle Länder auch unabhängiger von Putins Erdgas. Aber ich denke das wäre zu einfach!
antikapitalist, 02. 11. '09 13:39
ICH HABE SELTEN SOVIEL BLÖDSINN
WIE IN DIESEM BERICHT GELESEN!!!