Schweinegrippe zu nationalem Notstand erklärt: Obama will Maßnahmen erleichtern
- In den USA bereits mehr als 1000 Tote nach Infektion
- Schweinegrippe breitete sich auf 46 US-Staaten aus

·Schweinegrippe: Über 2.000 Todesfälle
Die meisten Todesopfer gab es bisher in Amerika
·"Vor Schweinegrippe sind wir alle gleich"
Costa Rica: Präsident Arias an H1N1 erkrankt
Barack Obama hat die grassierende Schweinegrippe zum nationalen Notstand erklärt. Mit dem Schritt sollen die Vorsorgemaßnahmen erleichtert werden, teilte das Weiße Haus mit. In den USA sind mittlerweile mehr als 1000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem H1N1-Virus gestorben. Die Schweinegrippe breitete sich auf 46 der 50 US-Staaten aus.
Die von Obama unterzeichnete Verordnung erlaubt es den Gesundheitsbehörden, bestimmte Regularien zu umgehen, um die Versorgung der Bevölkerung zu beschleunigen. Die Auslieferung des Impfstoffes läuft in den USA bisher äußerst schleppend: 250 Millionen Dosen hat die US-Regierung bestellt. 120 Millionen sollten gegen Ende Oktober bereits zur Verfügung stehen, aber mittlerweile haben die Behörden ihre Prognosen heruntergeschraubt: Anfang November werden wahrscheinlich maximal 40 Millionen Dosen ausgeliefert sein.
Nach Medienberichten sind an vielen Orten in den USA geplante Massen-Impfungen in Schulen, Krankenhäusern, Kirchen und auch Supermärkten verschoben worden. Dort, wo sie vorgenommen werden, bilden sich oft lange Schlangen. Arztzentren wie beispielsweise in New York berichten über eine Flut von Anrufen.
(apa/red)
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