ÖVP auf Erfolgskurs, SPÖ stürzt kräftig ab: Sozialdemokraten nur mehr bei 28 Prozent
- profil-Umfrage: Freiheitliche legen auf 22 Prozent zu
- Josef Pröll überholt Werner Faymann in Kanzlerfrage
·SPÖ erteilt Transfer-
Konto eine Absage
Kanzler: Sozialleistungen
darf man nicht streichen
·Voves und Faymann:
Auf der Bühne ein Paar
NEWS: Eigentlich wollen aber beide die Scheidung
·Die Schlacht um Wien hat ein genaues Datum
SPÖ legt sich für Wahl
auf Oktober 2010 fest

Der Oktober brachte der SPÖ ein mittleres Desaster: Laut aktueller Umfrage, die das Nachrichtenmagazins "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, stürzten die Sozialdemokraten in der Wählergunst im Vergleich zur September-Erhebung ab. Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage nur noch 28% der Österreicher ihre Stimme der SPÖ geben. Damit würde die ÖVP klar die Wahlen gewinnen: Sie konnte binnen vier Wochen 3 Prozentpunkte zulegen und hält nun bei 35%. Die Fangemeinde der FPÖ wuchs ebenfalls, von 20% im September auf nunmehr 22%. Die Grünen könnten derzeit mit 10% der Stimmen rechnen (zuletzt 9%), das BZÖ mit 4% (minus 1 Prozentpunkt).
Noch deutlicher fällt das Votum in der Kanzlerfrage aus: Nur noch 19% der Österreicher würden bei der Möglichkeit, den Regierungschef direkt zu bestimmen, ihr Kreuz bei Werner Faymann setzen - so wenige wie nie zuvor: Faymann verlor in nur vier Wochen 8 Prozentpunkte. ÖVP-Chef Josef Pröll könnte mit 27% der Stimmen rechnen (zuletzt 25%). FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache käme wiederum auf 6%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig sähen derzeit gerne 5% auf dem Kanzlerstuhl (plus 1 Prozentpunkt).
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