Donnerstag, 22. Oktober 2009

ÖVP auf Erfolgskurs, SPÖ stürzt kräftig ab: Sozialdemokraten nur mehr bei 28 Prozent

  • profil-Umfrage: Freiheitliche legen auf 22 Prozent zu
  • Josef Pröll überholt Werner Faymann in Kanzlerfrage

Der Oktober brachte der SPÖ ein mittleres Desaster: Laut aktueller Umfrage, die das Nachrichtenmagazins "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, stürzten die Sozialdemokraten in der Wählergunst im Vergleich zur September-Erhebung ab. Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage nur noch 28% der Österreicher ihre Stimme der SPÖ geben. Damit würde die ÖVP klar die Wahlen gewinnen: Sie konnte binnen vier Wochen 3 Prozentpunkte zulegen und hält nun bei 35%. Die Fangemeinde der FPÖ wuchs ebenfalls, von 20% im September auf nunmehr 22%. Die Grünen könnten derzeit mit 10% der Stimmen rechnen (zuletzt 9%), das BZÖ mit 4% (minus 1 Prozentpunkt).

Noch deutlicher fällt das Votum in der Kanzlerfrage aus: Nur noch 19% der Österreicher würden bei der Möglichkeit, den Regierungschef direkt zu bestimmen, ihr Kreuz bei Werner Faymann setzen - so wenige wie nie zuvor: Faymann verlor in nur vier Wochen 8 Prozentpunkte. ÖVP-Chef Josef Pröll könnte mit 27% der Stimmen rechnen (zuletzt 25%). FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache käme wiederum auf 6%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig sähen derzeit gerne 5% auf dem Kanzlerstuhl (plus 1 Prozentpunkt).

Mehr dazu lesen Sie im profil 44/09

Mehr Informationen finden Sie auf www.profil.at

22.10.2009 09:44
ÖVP-Rohlinge, 26. 10. '09 06:57
"Um" nur im Kanzleramt zu sitzen, ist zu wenig............
Faymann und Co haben ohne Not alle Schlüsselressort (Innen,Außen,Finanz,Justiz usw.) der ÖVP überlassen......
Ob Schulreform, Gesundheitswesen usw., "die SPÖ" hat überhaupt keinen Spielraum (ohne Finanzgestaltung) ihre Reformen durch zu bringen..........
Und wenn man auch noch einer der größten Wirtschaftsverbrechen seit der zweiten Republik (ÖBB, BUWOG, Eurofighter usw.) unter den Teppich kehrt, "um" nur ja nicht diese Koalition zu stören............muss sich nicht mehr wundern jede Wahr zu verlieren....................
Diese SPÖ-Spitze (von Dichand bis Schieder) ist der UNTERGANG der ehemals großen österreichen SOZIALDEMOKRATIE.................
Woppo, 24. 10. '09 20:09
Der Werner muß mal dreinhauen,sonst wählt ihm nicht einmal
seine eigene Großmutter ! Der Gusenbauer war eine Lichtgestalt gegen ihn ! Ein Armutszeugniß wenn er jetzt für die eheanulierte Ferrary EINTRITT !
mmeinung, 24. 10. '09 18:06
Wahlen
Bei so einer Hochrechnung, da werden wir bald Neuwahlen haben ... und das BZÖ wär dann weg vom Fenster
HGPeitl, 23. 10. '09 20:41
Hochrechung
Sollte man dieser Hochrechung glauben, wozu ich gerne bereit bin, so wird die FPÖ die SPÖ wohl noch vor den Wahlen überholen.

Ich ersuche daher Herrn Bundeskanzler Faymann darum, sein Versprechen, keine Kurskorrektur vorzunehmen, oder sie zumindest nur in der Art zu gestalten, dass er auf dem Boden der Ausländerfeindlichkeit unterwegs ist, Betonung Feindlichkeit, nicht auf einem Österreich zuerst Kurs, wahr zu machen.

Das österreichische Volk hat nämlich ein Recht auf eine vernünftige Regierung.

Hans-Georg Peitl
Verband der Unabhängigen-
Journalisten
www.freiheitlich-macht.schluss.tv
Vasant, 24. 10. '09 11:49
Re: Hochrechung
Also langsam werden deine Kommentare wirklich nervig
und auch der Inhalt ist sehr "bescheiden".

Und sprich bitte nicht im Namen des österreichischen
Volkes!! Sprich einfach nur für dich, denn das reicht
dann eh schon für einen gewaltigen verbalen
Brechdurchfall vom Feinsten!
hary1965, 23. 10. '09 19:05
Milka Kuh
Vielleicht hätte die Milka Kuh bessere Beliebheitswerte als der Kanzler?? Wäre doch für die SPÖ eine Überlegung Wert!
Verbesserer, 22. 10. '09 11:33
Faymann ist nur ein Statist in der SPÖ
Jene, die die Politik in der SPÖ bestimmen (WR Bürgermeister), sitzen im Dunkeln und bekommen keine Rücktrittsaufforderungen. Die SPÖ sieht sich als Partei der arbeitenden Menschen. Unter ihren Abgeordneten sind aber viele darunter, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben (z.B.: Cap, Rudas), sondern gleich von der Schule in die Politik gewechselt haben
Vasant, 24. 10. '09 09:57
Re: Faymann ist nur ein Statist in der SPÖ
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen! Viele
Politiker machen den "Job" ja auch nur nebenberuflich
und wenn ich meine Arbeit nur halbherzig machen würde,
dann könnt ich schon Konkurs anmelden und stempeln
gehen.

Menschen ohne Qualifikation und Praxiserfahrung werden
bei uns Politiker und nun sieht man was dabei rauskommt
Wenn ein Arbeiter so lange keine Leistung erbringen
würde und nur versprechen würde, dass er etwas daran
ändert, dann wäre er schon längst ein AMS "Kunde", nicht
aber ein Faymann ... der reißt die SPÖ in den Abgrund,
kassiert eine mächtige und ungerechtfertigte Gage und
geht nicht bzw. wird nicht gegangen??

Und dann meinen "Politiker" wie ein Pröll, und das regt
mich mit fast 70 Stunden Arbeit in der Woche auf, dass
wir Österreicher zu wenig arbeiten? Frechheit!