Das AudiMax bleibt eine besetzte Zone:
Studenten harren auf der Wiener Uni aus
- ÖVP-nahe AG fordert Hahn zu mehr Aktivität auf
- Eine Großdemonstration ist für Mittwoch geplant
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BILDER der Proteste in den Universitäts-Städten
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Auch Rektoren fordern jetzt Ausgleichszahlungen
·"Revolution - Kampf dem Bildungsraub"
Hunderte Studenten halten Audimax besetzt
·Studiengebühren sollen wieder kommen
profil: 53 Prozent sind
für erneute Einführung
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Ansturm: Heuer so viele Studenten wie noch nie

Mittlerweile häuslich eingerichtet haben sich die Besetzer des Audimax an der Universität Wien. Gegen 9 Uhr schliefen einige Studenten noch auf dem Podium, während dahinter diskutiert wurde und im Presseraum bereits die Laptops glühten. Ein Cafe wurde eingerichtet, Putztrupps halten die Gänge sowie das Audimax und die umliegenden Räume sauber.
Im größten Hörsaal Österreichs waren zwar nur rund 50 Personen anwesend, dafür wuselte es bereits in den Gängen und Zimmern daneben. Um sich vor Provokationen zu schützen, haben die Besetzer unter dem Titel "Uni brennt - Babysitter rennt" Tipps affichiert, was zu tun ist, "wenn ein paar Idioten Mist bauen". Per Transparent wird Kritik an der Regierung geübt ("SPÖVP gegen 300.000 Unileute - Demokratie ?"), auf die Wand gemalt wurde die Forderung "Unis statt Kasernen".
Im Zielpunkt der Kritik der Besetzer steht nach wie vor Wissenschaftsminister Hahn. Dieser sei zu Gesprächen mit offiziellen Vertretern bereit, hieß es aus dem Ministerium zur APA. Das Problem sei aber, dass es im Moment keinen offiziellen Ansprechpartner gebe. Die ÖVP-nahe AktionsGemeinschaft appellierte an Hahn, "endlich aus seiner Passivität auszubrechen und sich der Probleme der Studierenden anzunehmen".
Für Dienstag ist eine Kundgebung auf der Uni-Rampe geplant, am Mittwoch soll es ab 17 Uhr eine Großdemo geben. Am Dienstag findet an der Technischen Universität (TU) Wien eine Hörerversammlung statt.
Die Studenten an der Akademie der Bildenden Künste haben sich unterdessen die Zeit bei der Besetzung ihrer eigenen Uni mit Kreativem vertrieben. Anlässlich des Nationalfeiertags wurde aus Holzresten, Plastikrohren und Pappe ein Hubschrauber gebastelt. Dieser soll die Machtdemonstration des Staates demonstrieren und die Leistungsschau am Heldenplatz und im Bildungswesen karikieren, hieß es in einer Aussendung.
(apa/red)
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