"Senna-Tod war gut für die Formel 1": Ecclestone sorgt wieder für Verwunderung
- Formel-1-Chef nicht zum ersten Mal mit Aufreger
- Unglück habe verstärktes Interesse erzeugt

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat mit einer Aussage in einem Interview mit der brasilianischen Tageszeitung "Folha" für Irritationen gesorgt. "Der Tod von Ayrton Senna war gut für die Formel 1", sagte der 78-jährige Brite. Ecclestone räumte zwar ein, dass der Zwischenfall "tragisch" gewesen sei, aber bei vielen Leuten erst das Interesse an der Formel 1 geweckt habe.
Die brasilianische Legende Ayrton Senna war 1994 bei einem Rennen in Imola tödlich verunglückt. Ecclestone, Träger des "Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich", geizte schon in der Vergangenheit nicht mit kontroversen Aussagen. Zuletzt hatte er Anfang Juli dieses Jahres u.a. die Macht Adolf Hitlers gewürdigt, "Dinge erledigen zu können".
(apa/red)
