Barroso will endlich einen Namen hören:
Regierung soll ihren Kommissar vorschlagen
- "profil": Keine Ressortzuteilung ohne Namensnennung
- Pröll und Faymann wollen sich nun rasch entscheiden

·Schützenhilfe für
Ferrero-Waldner
Faymann für Verbleib
in der EU-Kommission
·Erst der Vertrag und dann die Besetzung
Barroso legt sich bei der EU-Kommission nicht fest
·Klaus kassiert Rüffel von seinem Vorgänger
Havel: "Ist gefährlich
und unverantwortlich"
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Droht mit Verlust des
EU-Kommissionspostens
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kritisiert Klaus scharf
Premier Fischer: Keine Gefahr für Benes-Dekrete
·Volksabstimmung
zum EU-Vertrag?
Faymann will Österreicher
selbst entscheiden lassen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Regierung auf, ihm endlich eine Person für die neue Kommission zu melden. "Sobald ich einen Namen habe, kann ich darüber diskutieren und ein Ressort zuteilen", erklärte er vergangenen Freitag im Gespräch mit "profil" bei der Eröffnung des neuen "Hauses der Europäischen Union" in Wien. "Ich teile keine bestimmten Ressorts einzelnen Ländern zu, sondern nur an Personen, die mir die Regierungen nennen."
Die Botschaft Barrosos kam an, berichtet "profil" weiter: Kanzler Werner Faymann (die SPÖ favorisiert Benita Ferrero-Walnder) und Vizekanzler Josef Pröll (er sähe gerne Wilhelm Molterer in Brüssel) planten spontan für dieses Wochenende ein Treffen, bei dem die Frage, wer Österreich in der neuen EU-Kommission vertreten wird, entschieden werden soll.
(apa/red)
