Freitag, 16. Oktober 2009

Schützenhilfe für Benita Ferrero-Waldner:
Faymann für Verbleib in der EU-Kommission

  • Österreichischer Vorschlag in ein bis zwei Wochen?
  • Barroso spielt Ball an die österreichische Regierung

Bundeskanzler Faymann präferiert Benita Ferrero-Waldner als österreichisches Mitglied auch der neuen EU-Kommission. Sie habe "unser Land aus meiner Sicht immer gut vertreten", sagte er. Ein österreichischer Vorschlag für die EU-Kommission könnte in "zwei bis drei Wochen" stehen, schätzt man in Faymanns Büro.

ÖVP-Klubobmann Kopf zeigte sich in der "Zeit im Bild" wenig beeindruckt von Faymanns Vorliebe für Ferrero-Waldner: Diese sei eine "ausgewiesene Außenpolitikerin", aber ihr jetziges Ressort werde es eben künftig "in dieser Form nicht mehr geben".

Dass EU-Kommissionspräsident Barroso bei seinem Wien-Besuch das Agrar-Ressort angeboten, der Kanzler aber abgelehnt habe, wird von Kanzler Faymanns Pressesprecherin dementiert. "Barroso hat noch mit niemandem über Ressorts geredet", sagte sie auf APA-Anfrage zu einem entsprechenden Bericht des "Standard". Sollte Österreich aber das Agrar-Ressort erhalten, wäre der frühere Finanzminister Molterer "ein guter Kandidat", hieß es im Bundeskanzleramt.

Barroso sieht Regierung am Zug
Barroso selbst hatte während seines Wien-Aufenthalts unterstrichen, dass er die österreichische Regierung am Zug sehe: Wenn er einen Namensvorschlag bekomme, werde er über das Portfolio entscheiden. Nominieren darf die ÖVP, so der Koalitionsdeal.

Die Präsidenten der Österreichischen Sozialpartner unterbreiteten Barroso und EU-Parlamentspräsident Buzek anlässlich der Eröffnung des EU-Hauses in der Wiener Innenstadt konkrete Vorschläge für eine effiziente und effektive Regulierung der Finanzmärkte und zur Ankurbelung der europäischen Wirtschaft präsentiert.

Dem ÖGB war vor allem wichtig, der Lissabon-Strategie eine starke soziale Komponente hinzuzufügen. "Wir brauchen ein stärkeres Europa mit einer stärkeren Wirtschaft. Wir brauchen aber auch einen stärkeren sozialen Dialog auf europäischer Ebene", betonte Wirtschaftskammer-Präsident Leitl.
(apa/red)

16.10.2009 20:24
Woppo, 17. 10. '09 22:18
Faymann will bei der Ferraro gratis englisch lernen,darum
biedert er sich bei der erstverheirateten so an ,oh Gott was haben wir für einen Kanzler !
Marc99, 17. 10. '09 10:21
Wer solche Freunde hat -
braucht seine Feinde nicht zu fürchten!
Ferrero-Waldner ist eine eindeutige Außenkommissarin und für ein anderes Ressort nicht vorstellbar. Der SPÖ gefällt es natürlich nicht wenn ÖVP-Leute auf einflußreichen Posten sitzen, somit ist es eine ganz hinterlistige Idee von Faymann Frau Ferrero-Waldner vorzuschlagen, weil es ihr wahrscheinliches Ressort bald nicht mehr geben wird. Dass da die ÖVP nicht mitspielt ist wohl mehr als logisch!!
HGPeitl, 17. 10. '09 09:29
Wieso
Also ich halte den Herrn Feymann aus meiner Sicht für die Optimalbesetzung. Ich meine: Für uns Blauen. (FPÖ)

Hans-Georg Peitl
Verband der Unabhängigen-
Journalisten
www.freiheitlich-macht.schluss.tv
Woppo, 16. 10. '09 22:14
Geeignete Rote gibt es nicht,da hat die erstverheiratete
Ferraro wieder eine Chance !
Vasant, 16. 10. '09 21:58
Faymann ist untragbar!
Als Ferrero-Waldner die BP Kandidatur verloren hat ist sie
nach Brüssel gegangen und hat sich nicht gerade für unser
Land eingesetzt.

Jetzt kommt der Faymann und "empfiehlt" sie?? Ich meine,
er hat der ÖVP eh schon in seiner Dummheit die besten
Ämter geschenkt und jetzt will er dieser damit auch noch,
meiner Meinung nach, den Hof durch die Empfehlung
machen!?

Nur zu dumm, dass ihn (schon seit langem) nicht mal
mehr die ÖVP ernst nimmt! Es ist unfassbar, dass der
immer noch im Amt ist und einen Fehler nach dem
anderen macht!?

Werte SPÖ kann man den Faymann, nachdem der nicht
von selbst geht, bitte seines Amtes entheben!? Der ist
ja für die Politik und die SPÖ untragbar! Wahnsinn!