Bettler lösten Polizeieinsatz in Tiroler
Zug aus: Passagierin fühlte sich bedroht
- Gruppe von 15 Osteuropäern von Polizei untersucht
- Beamte fanden nichts: "Haben niemanden verhaftet"

Eine Gruppe von Bettlern hat einen Polizeieinsatz in einem Tiroler Zug ausgelöst. Eine Passagierin hatte sich bedroht gefühlt und den Lokführer verständigt, der seinerseits die Leitstelle informierte. Als der Zug in den Bahnhof Fritzens/Wattens einfuhr, wartete bereits die Polizei. Ein ÖBB-Sprecher berichtete zunächst von einem Überfall.
Demnach hätten elf Rumänen einen Personenzug überfallen und die Fahrgäste bedroht. Wenig später wurde klar: Eine einzige Passagierin hatte sich bedroht gefühlt. "Wir haben niemanden festgenommen. Es wurde auch niemand bedroht", erklärte ein Polizeisprecher.
Insgesamt 15 Osteuropäer wurden im Bahnhofsgebäude kontrolliert. "Nichts hat auf Diebsdelikte hingewiesen. Sie waren nicht bewaffnet", sagte der Beamte. Die Gruppe hätte sich im Zug auffällig benommen, wäre in Toiletten hinein- und wieder herausgegangen und hätte dadurch einige Passagiere verwirrt.
(apa/red)
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