War ganze Bande in Kremser Einbruch verwickelt? Zwei weitere Männer verhaftet
- 22-jähriger Serbe und 20-jähriger Mazedonier dabei
- Verdächtige gehören achtköpfiger Einbrecherbande an

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Polizei sieht "derzeit keinen Handlungsbedarf"
Im Fall des von der Polizei in einem Kremser Supermarkt erschossenen Florian P. (14) ist es zu weiteren Verhaftungen gekommen. Ein 22-jähriger Serbe und ein 20-jähriger Mazedonier sollen beim Einbruch dabei gewesen und dann geflüchtet sein. Die beiden zeigen sich zu diversen Taten geständig, bestreiten jedoch jeden Zusammenhang mit dem Einbruch.
Die beiden Männer gehören laut Polizei einer achtköpfigen Bande an, deren "Kopf" seit Jänner im Gefängnis ist. Die Bande soll in den vergangenen zwei Jahren 37 Einbrüche in Firmen und Geschäfte sowie einen versuchten Raubüberfall auf eine Tankstelle begangen haben. Die Schadenssumme beträgt 200.000 Euro.
Polizei: Nur loser Kontakt
Der Kontakt zu den beiden mutmaßlich am Einbruch in einen Kremser Supermarkt im August beteiligten Jugendlichen soll laut Polizei nur lose gewesen sein. Der Serbe und der Mazedonier dürften die Kremser Jugendlichen erst kurz vor dem Einbruch in den Supermarkt in einem Spiellokal beim Bahnhof der Stadt am Tor zur Wachau kennengelernt haben.
22-jähriger Serbe als Drahtzieher?
Nach Angaben des in Untersuchungshaft befindlichen, damals angeschossenen 17-Jährigen hätte der Serbe die Idee zum Einbruch gehabt, also quasi den Auftrag gegeben, und auch mitgewirkt. Der Mann hätte beabsichtigt, den Tresor aus dem Supermarkt zu stehlen und in weiterer Folge aufzubrechen. Der 22-Jährige habe sich zu den diversen Delikten geständig gezeigt, bestreite jedoch jeden Zusammenhang mit dem Einbruch in den Kremser Supermarkt.
Hinsichtlich der Beteiligung des Mazedoniers liegen unterschiedliche Aussagen vor. Laut dem nach der Tat als mutmaßlicher Mittäter verhafteten Rumänen soll auch der Mazedonier dabei gewesen sein, dem 17-Jährigen zufolge nicht.
(apa/red)
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