Wintereinbruch sorgt für jede Menge Chaos:
Schneefälle blockieren Hochalpenstraßen
- Steiermark von heftigen Sturmböen heimgesucht
- Sperre der Silvretta- und der Großglocknerstraße

·Winterreifen haben wieder Hochsaison
Autofahrerclubs: So früh wie möglich umsteigen!
·So wird das Wetter!
Immer top-aktuell: Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
Die ersten Vorboten des Winters haben in der Steiermark in Form von Sturmböen für einige Probleme in der Energieversorgung sowie für Schäden an Gebäuden gesorgt. Während in der Obersteiermark rund 1.000 Haushalte ohne Strom waren, wurde eine 37-jährige Oststeirerin in ihrem Auto von einem Baum getroffen und leicht verletzt. Schneefall sorgte unterdessen für eine Sperre der Silvretta-Hochalpenstraße zwischen Partenen im Montafon (Vorarlberg) und Galtür (Tirol), so die Vorarlberger Illwerke. Blockiert war auch die Großglockner-Hochalpenstraße (B107), die Kärnten und Salzburg verbindet.
Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es im Zuge des Sturms in Vordernberg (Bezirk Leoben): Ein Ehepaar wurde aus dem Schlaf gerissen und leicht verletzt, als gegen 3.20 Uhr ein Teil des Garagendaches gegen das Fenster geschleudert wurde und in der Folge einen Fensterflügel durch das Schlafzimmer katapultierte.
Stromausfälle in der Obersteiermark
Umgestürzte Bäume beschädigten Stromleitungen in der Obersteiermark in Schladming, Eisenerz und Radmer bis ins Mürztal, so Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark. Die Mitarbeiter des Landesenergieversorgers seien weiter in Alarmbereitschaft, zumal neuerliche Sturmböen und Schneefall prognostiziert wurden. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) begleiteten den Wintereinbruch Orkanböen mit mehr als 150 km/h. Auch in den Niederungen wurden über 100 km/h gemessen.
In anderen Bundesländern sorgten nicht Wind sondern die Schneemengen für Probleme: Hoch gelegene Verbindungen wie die Arlbergstraße (L197) oder die Lechtalstraße (L198) waren laut ÖAMTC abschnittweise für Pkw nur mit Winterreifen, für Lkw nur mit Ketten befahrbar. Zwischen Lech und der Landesgrenze Tirol/Vorarlberg bestand generell Kettenpflicht. Behinderungen gab es außerdem auf der Bregenzerwaldstraße (L200) zwischen Hopfreben und Warth und auf der Bödele-Landesstraße (L48) zwischen Schwarzenberg und dem Bödele.
Schneeverwehungen bis zu zwei Metern Höhe
Schneeverwehungen von bis zu zwei Metern Höhe sorgten laut ARBÖ für eine Sperre der Großglockner-Hochalpenstraße (B107) zwischen der Mautstelle Ferleiten und Heiligenblut. Auch der Sölkpass in der Obersteiermark sowie Teile der Maltatal-Hochalm-Straße in Kärnten waren nicht passierbar. Kettenpflicht galt unter anderem auf der Katschberg Bundesstraße (B99) zwischen Untertauern und Tweng sowie auf den Strecken über Gerlos (B165) und Präbichl (B115). Der Wintereinbruch sorgte auch in Deutschland und der Schweiz für schwierige Straßenbedingungen und Sperren.
In den heimischen Bergen fielen in der Nacht auf Dienstag rund 30 Zentimeter Schnee. Bei der Messstation Rudolfshütte in Salzburg verzeichnete die ZAMG sogar 45 Zentimeter, am Sonnblick waren es 40 Zentimeter. (apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
