Blanke US-Finanzierer brauchen Geld: Mehr
Staatshilfen für Fannie Mae und Freddie Mac
- Kredithäuser haben bereits 96 Mrd. Dollar verbraucht
- Häuserpreise & Hypothekenausfälle üben Druck aus

·Ein Loch ohne Boden
namens Fannie Mae
US-Immobilienfinanzierer
braucht weitere Milliarden
·Chef von Freddie
Mac tot aufgefunden
David Kellermann beging vermutlich Selbstmord
Ihr Wanken hatte im Juli des Vorjahres die Finanzwelt heftig erschüttert: Über ein Jahr nach der staatlichen Rettung der beiden US-Kredithäuser und Zuschuss weiterer 96 Milliarden Dollar sind Fannie Mae und Freddie Mac aber noch lange nicht überm Berg. Chef-Aufseher Edward DeMarco geht jetzt davon aus, dass sogar noch weitere Staatshilfen erforderlich sind. Angesichts der ungewissen Konjunkturaussichten sowie der Häuserpreise und Hypothekenausfälle bleibe die weitere Entwicklung der Kredithäuser laut DeMarco schwer vorhersehbar.
Daher sei es wahrscheinlich, dass die beiden Schwesterunternehmen nochmals auf das Sonder-Hilfsprogramm der Regierung zurückgreifen würden, über das sie bereits mit 96 Milliarden Dollar vor dem Kollaps bewahrt wurden. Das US-Finanzministerium hatte im Februar den Finanzrahmen dieses Hilfsprogramms auf 200 Milliarden Dollar verdoppelt.
(apa/red)
