Samstag, 10. Oktober 2009

Österreich vor Endspiel gegen Litauen: Mit Färöer-Hilfe heute um die letzte WM-Chance

  • Constantini schreibt Teilnahme an Südafrika 2010 ab
  • Gedanke an Frankreich-Umfaller sei "sehr pervers"
    Mit Sieg über Litauen Platz drei in Gruppe 7 sicher

Für Österreich steigt heute (20.30 Uhr LIVE auf NEWS.at) in Innsbruck das wohl entscheidende Spiel um Endrang drei in der WM-Qualifikation. Mit einem Sieg gegen Litauen würde die Truppe von Teamchef Dietmar Constantini schon vor der letzten Runde als Dritter feststehen, sofern die Rumänen auswärts gegen Spitzenreiter Serbien nicht gewinnen. Ein Sieg ist auch die Vorraussetzung, um die theoretische Chance auf eine WM-Teilnahme aufrecht zu halten.

Laut Constantini wäre der dritte Platz ein Erfolg, zumal Österreich bei der Auslosung nur aus Topf fünf gezogen wurde. "Aber hinter uns liegen mit Litauen und Rumänien zwei Mannschaften mit nur zwei Punkten Rückstand. Wir müssen schauen, dass wir unseren Platz erfolgreich verteidigen", forderte der 54-Jährige.

WM-Chance lebt
Dabei ist theoretisch sogar noch mehr möglich. Sollte das ÖFB-Team gegen Litauen gewinnen, die Franzosen gleichzeitig daheim gegen die Färöer Punkte abgeben und dann am Mittwoch im Stade de France gegen Österreich verlieren, dann stünde die Constantini-Truppe im WM-Play-off.

Mit diesem Szenario beschäftigt sich der Teamchef allerdings nicht, bezeichnete den Gedanken an einen Umfaller der Franzosen gegen die Färinger als "sehr pervers" und wollte auch nicht beurteilen, ob sich durch einen möglichen Punkteabzug für Serbien noch Chancen auftun könnten.

Vielmehr legte der Tiroler das Hauptaugenmerk auf die Partie gegen Litauen. Seine Mannschaft gehe zwar nicht als Außenseiter in das vorletzte WM-Quali-Match, "aber dass wir klarer Favorit sind, bringe ich nicht über die Lippen. Ich habe Respekt vor jedem Gegner. Litauen spielt einen guten Fußball und hat gefährliche taktische Varianten, wie man beim 0:2 vor einem Jahr gesehen hat", sagte der Coach, der sein Team nach vorne spielen lässt. "Aber das Spiel zu machen heißt nicht, dass alle nach vorne sprinten."

Jantscher out
Auch ohne Kenntnisse über den derzeit schlechten Zustand des Gegners ist das Selbstvertrauen im ÖFB-Lager groß. "Es ist das Schönste für einen Trainer, zu sehen, wie gut sich die Spieler bewegen, wie sie bei der Sache sind", betonte Constantini, der auf Jakob Jantscher (Bauchmuskelprobleme) und Christian Fuchs (gesperrt) verzichten muss.

Wer für die Beiden in die Mannschaft rückt, ließ der Tiroler ebenso offen wie die übrige Besetzung der Stammformation. Zu der könnte erstmals seit Jahren wieder Roman Wallner zählen.

Litauen glaubt an Platz drei
Die Litauer reden zwar von einem schwierigen Spiel, trotzdem glauben die Balten an einen Sieg gegen Österreich und das Erreichen des dritten Gruppenranges.

Dass es so einfach wird wie vor einem Jahr, als Litauen das Heimspiel gegen Österreich mit 2:0 für sich entschied, glaubt Couceiro jedoch nicht. "Österreich hat sich stark weiterentwickelt und hat auch das Spielsystem geändert, besonders in der Defensive." Österreich habe in den vergangen zwei Länderspielen starke Leistungen gezeigt, mit einem System, das den Litauern nicht liegt.

(apa/red)

10.10.2009 16:02
eiler, 10. 10. '09 20:29
warum bitte fährt constantini nach Mainz ?
Antwort ,weil es zum schein besser aussieht das er cooperativ ist, und ihn sagen will, ich bin der stärkere ??? und überhaupt es wird ja auch bezahlt und die stadt hat sicher was zu bieten !!! es ist traurig aber wahr das die meisten teamtrainer kein respekt vor guter leistung haben sondern was für akzente kann ich setzten, wo ich meine wenigkeit in den medien groß herausbringe , leider darf ein ivanschitz nicht spielen, wegen einen trainer der einen falschen stolz besitzt ,aber wie heißt es, falscher stolz kommt vor den fall, das wird auf kurz oder lang auch constantini treffen ,hauptsache pauli scharner spielt den da wird es wieder interessant ein guter elfmeterkiller brandgefährlich in eigenen strafraum und ein sicherer garant , das wir unentschieden spielen oder verlieren.
Bg Eiler