"Gut Ding braucht Weile" - manchmal auch zu lange: Konkursantrag gegen das BZÖ!
- Orange haben Wahlkampfkampagne nicht bezahlt
- 30.000 Euro werden laut Petzner bald überwiesen

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Das BZÖ in Nöten: Kurz vor dem ersten Todestag von Parteigründer Jörg Haider muss sich die Partei mit einem Konkursantrag auseinandersetzen. Eingebracht wurde dieser von der Klagenfurter Agentur "circlefriends", die im vergangenen EU-Wahlkampf die Kampagne der Orangen betreut hatte und seither auf ihr Geld wartet.
Das BZÖ sei der Zahlung von knapp 30.000 Euro trotz eines gerichtlichen Zahlungsbefehls bisher nicht nachgekommen. Da die vorgegebene Frist abgelaufen sei, "bleibt uns nur mehr der legitime Weg eines Konkursantrages", hieß es in einer Aussendung von "circlefriends". Der Antrag wird nun an den zuständigen Konkursrichter weitergeleitet und geprüft.
Trotz des Konkursantrages gegen seine Partei sieht BZÖ-Generalsekretär Petzner keinen Grund zur Aufregung. Die Zahlungsverzögerung an die Agentur "circlefriends" sei zustande gekommen, weil der einzig zeichnungsberechtigte im BZÖ - nämlich Bundesgeschäftsführer Manfred Stromberger - krankheitshalber ans Bett gefesselt sei. "Die ausstehende Überweisung wird Mitte kommender Woche erfolgen, damit ist die Angelegenheit dann vom Tisch", sagte Petzner.
"Jeder unserer Auftragnehmer hat sein Geld gesehen", erklärte der Generalsekretär. Das BZÖ sei in jedem Fall "voll zahlungsfähig". Dass man sich mit der Überweisung der knapp 30.000 Euro zu viel Zeit gelassen habe, wollte Petzner so nicht geltenlassen: "Gut Ding braucht eben Weile."
(apa/red)
