Großer Schritt in Richtung Matura neu:
Unterrichtsausschuss gibt grünes Licht
- Zustimmung kommt von SPÖ, ÖVP, BZÖ und Grünen
- Phase der Erprobung beginnt kommendes Schuljahr

·Gutes Zeugnis für unsere Maturanten
Schüler schnitten besser ab als noch im Vorjahr
·Ministerrat segnet die neue Matura ab
Teilzentrale Reifeprüfung kommt ab 2014 an AHS
·Matura-Reform ist nun endlich ausgereift
Schriftliche Reifeprüfung bald zentral vorgegeben
·"Ein erster Schritt in
die richtige Richtung"
Grüne & BZÖ begrüßen
Vorhaben von Schmied
·"Nein" zu Schmieds Matura-Reform-Plan
ÖVP lehnt zentrale schriftliche Prüfung ab
Der Unterrichtsausschuss des Nationalrats hat grünes Licht für die Einführung der standardisierten Matura gegeben. Die Abgeordneten von SPÖ, ÖVP, BZÖ und Grünen stimmten der entsprechenden Novelle zum Schulunterrichtsgesetz laut Parlamentskorrespondenz mehrheitlich zu. Den Beschluss im Plenum vorausgesetzt, wird ab dem Schuljahr 2013/14 die Matura an den allgemeinbildenden höheren Schulen an einem Termin mit teilweise einheitlichen Aufgabenstellungen erfolgen.
Die Phase der Erprobung beginnt mit kommendem Schuljahr. An den berufsbildenden höheren Schulen sowie an den höheren Anstalten der Lehrer- und Erzieherbildung ist die neue Form der Reifeprüfung in den Schuljahren 2010/11 bis 2013/14 zu erproben, spätestens ab dem Haupttermin 2015 soll sie auch an diesen Schularten ins Regelschulwesen übernommen werden.
Drei unabhängige Module
Die neue Matura soll aus drei voneinander unabhängigen Modulen bestehen: Einer "vorwissenschaftlichen Arbeit", schriftlichen Klausuren mit zentral vorgegebenen Fragen, die vom jeweiligen Lehrer nach einem ebenfalls zentral vorgegebenen Lösungsschlüssel korrigiert werden, und den mündlichen Prüfungen mit Fragen zu Themen, die von den Lehrern der Schule im Vorfeld fixiert werden.
(apa/red)
