Dienstag, 6. Oktober 2009

Häupl mit Integrations-Rückzieher: "Will
Faymann keine Schwierigkeiten bereiten"

  • Oppositionsparteien reagieren mit Frust & Häme
  • Swoboda weiterhin für eigene Integrationsstelle

Für Wiens Bürgermeister Michael Häupl ist die von ihm initiierte Debatte rund um die Schaffung eines Integrationsstaatssekretariats beendet. "Ein Nein des Koalitionspartners ist zu akzeptieren", sagte Häupl am Rande einer Pressekonferenz. Es habe keinen Sinn, die Diskussion weiterzuführen. "Ich will meinem Freund (SPÖ-Bundeskanzler, Anm.) Werner Faymann keine Schwierigkeiten in dieser Sache bereiten", so seine Begründung.

Nur "Njet" zu sagen, werde die Probleme aber nicht lösen, betonte das Stadtoberhaupt. Er verwies zudem darauf, dass die fremdenrechtlichen Bereiche sowie die Kriminalitätsbekämpfung Angelegenheit des Bundes seien. Die Bundeshauptstadt leiste jedenfalls in unterschiedlichen Bereichen ihren Beitrag zur Integration.

Häupls Nachgeben hat die Opposition hämisch bis frustriert reagieren lassen. Während die FPÖ den "Rückzieher" beim "Wahlkampfschmäh" mit Genugtuung zur Kenntnis nahm, zeigten sich die Grünen "genervt" von der "unendlichen und fruchtlosen Debatte". Auch aus der Wiener ÖVP gab es Kritik an Häupls Performance, die Diakonie reagierte "enttäuscht auf das Ende der Kurz-Debatte".

Eine andere Stimme aus der SPÖ ist nach wie vor für eine Integrationsstelle in der Bundesregierung: Der EU-Abgeordnete Hannes Swoboda sprach sich in der "Presse" "für eine eigene Person in der Regierung, der die Integrationsagenden überantwortet werden" aus. Eine "gesellschaftlich so wichtige Frage" dürfe man nicht der Ansicht opfern, dass die Regierung in Krisenzeiten möglichst klein bleiben müsse, meinte er. "Weniger ist ja nicht gleich besser."

(apa/red)

6.10.2009 16:03
Vasant, 08. 10. '09 19:53
Integration und Asyl wird missbraucht!
Mal ehrlich ... wenn man täglich die Berichte liest, wo man
Asyl missbraucht, Straftaten begeht und dann auch noch
finanzielle Hilfe gestellt bekommt, dann muss man sich ja
gar nicht integrieren. In Österreich wird es einem halt sehr
leicht gemacht das System auszunutzen und die wirklich
Bedürftigen bleiben dadurch auf der Strecke.

Die Abwicklung solcher Fälle dauert viel zu lange und
wer prüft denn da wirklich, ob die Angaben stimmen?
Die Zeit hat man gar nicht und das wissen halt viele,
die nun auch durch den Fall der Grenzen profitieren!

Integration sollte beim ersten Schritt ins Land beginnen
und nicht in Form von finanzieller Unterstützung und
sozialen Leistungen bemessen werden! Wozu soll sich
jemand anstrengen, wenn er eh alles gleich bekommt?
www.unzensuriert.schluss.tv, 07. 10. '09 07:12
Wen soll das wundern
Anscheinend ist es wirklich das Ziel unserer Regierung, die Zuwanderer nach Möglichkeit nicht zu integrieren und so die Situation für Österreich weiter und weiter zu verschlechtern.

Wir lassen Menschen in unser Land, verbieten ihnen in der Folge die Arbeit und wundern uns, wenn diese in weiterer Folge Einbrechen, Stehlen oder Schwarzarbeiten gehen.

Die Aussage, dass es in Österreich ausländerfeindliche Parteien gibt, stimmt. Nur ist dieses nicht die FPÖ, sondern vielmehr die SPÖ und ÖVP.

Ich empfehle daher, den Ratschlag Werner Feymanns an zu nehmen und die ausländerfeindlichen Parteien bei den nächsten Wahlen auszugrenzen.

Wir Freiheitlichen nämlich sind jederzeit bereit, den Zuwanderern ein Arbeitsrecht zu gewähren.
sidestep, 07. 10. '09 08:45
Re: Wen soll das wundern
Der obige Schluss, das wir wir Menschen in unser Land und ihnen ihnen in der Folge die Arbeit verbieten, ist nicht richtig. Die herein dürfen, dürfen bei uns arbeiten. Nicht arbeiten dürfen nur jene, die sich hereinschleichen und bei uns illegal sind und dann um Asyl ansuchen weil sie zum Beispiel im Kosovo (!?) so schrecklich verfolgt werden! Dass solche Leute, die wir nicht "hereingelassen haben" sondern die illegal bei uns sind, nicht arbeiten dürfen, ist auf der ganzen Welt so. Siehe den Österreicher der, (steht in der heutigen Zeitung) - wohlgemerkt - erfolgreich in den USA mit einem erschlichenen US-Pass gearbeitet und Steuern gezahlt hat, in Hand und Fußfesseln dem Richter vorgeführt wurde und nun Lebenslang nicht mehr in die USA einreisen darf! Das nenne ich konsequent!
sidestep, 07. 10. '09 07:09
Jeztz muss die ÖVP herhalten
Jetzt muss die ÖVP für den Rückzieher des "Oberalki" der Nation herhalten. Dabei war es sein "Chef", der kalte Lächler Faymann, der dem neuen Staatssekretär den "Garaus" machte. Nur nicht zugeben, dass man sich geirrt hat. Lieber ein paar Vierteln hinter die Binde leeren, damit man nimmer merkt, was um einen herum vorgeht! Traurig, traurig traurig hat einst der Schauspieler..... wie hieß der doch noch? Ich glaube der Alk macht mein "Denkkasterl" kaputt!
Vasant, 06. 10. '09 17:07
Aussagen wie "Freund"
Diese ewige "Freundlwirtschaft" ... da werden Rückzieher
gemacht, weil man dem "Freund" Faymann nicht schaden
will? Aber dem Land Österreich schon, oder wie?

Unfassbar was die SPÖ sich weiter leistet und welche "Art"
Politik diese "betreibt". Häupl sollte seinem "Freund" mal
ganz dringend raten seinen Rücktritt anzutreten, bevor
dieser die Partei noch weiter nach unten reißt und am
Besten gleich mit ihm gemeinsam abtreten, weil das ist
ja schon ein Witz, was die da machen!

Mit Politik hat das meiner Meinung nach schon lange
nichts mehr zu tun!
chris11111_5, 06. 10. '09 17:21
Re: Aussagen wie
Völllig richtig!!!!
Eine wahre Zumutung, was uns die SPÖ da tag täglich bietet - eine Schande, das wir das auch noch bezahlen müssen!!!
skorpion1100, 06. 10. '09 18:13
Re: Aussagen wie
Ich weiß nicht warum Ihr EUCH so über "Freund" ärgert, das selbe gibt es doch auch bei allen anderen Parteien. Ganz amüsant finde ich das sich die Grünen wieder einmal mehr mit sehr unqualifizierten Äußerungen zu Wort melden. Mich freut es jedesmal wenn bei Wahlen vor IHREM Ergebnis ein Minus davor steht. Zum einen Heulen Sie mit den Wölfen und zum anderen haben Sie einen Einstellung und Meinung das ich meine das Sie Weltfremd und mehr für Ausländer übrig haben anstatt sich um unsere eigenen Landsleute zu kümmern. Genauso wie es auch die SPÖ seit Jahren macht und deshalb bei jeder Wahl verliert.