Es gilt das Redaktionsgeheimnis
- Kurt Kuch über Haider-Unfallakten und die Folgen
- PLUS: Wie ist IHRE MEINUNG zu diesem Thema?

Das BZÖ ist ohne Haider-Mythos nicht lebensfähig. Die Wahrheit über Haiders Alk-Crash stört da.
Die Veröffentlichung der Unfallakten von Jörg Haider im NEWS der Vorwoche hat einigen Staub aufgewirbelt. Dass das BZÖ besonders tobt, weil der Haider-Legendenbildung durch die Veröffentlichung der Unfallakten der Nährboden entzogen wird, ist dabei nachvollziehbar.
Haider-Kult überlebensnotwendig
Denn für das BZÖ und ein paar kommerziell ausgerichtete Verschwörungstheoretiker ist die Pflege des Haider-Kultes überlebensnotwendig. Da passt es nicht ins Bild, wenn jetzt öffentlich wird, dass Jörg Haider über mehrere Stunden hinweg alkoholisiert war, und dass entgegen anders lautenden Behauptungen jetzt bewiesen ist, dass bei der Obduktion sehr wohl eine massive Alkoholdosis im Mageninhalt von Haiders Leichnams festgestellt wurde.
Eigentlich ist aufgrund dieser Fakten jetzt der Frage nachzugehen, warum eine ganze Reihe von Haider- Vertrauten kurz nach dessen Unfalltod Lügen verbreitet haben: dass Haider stocknüchtern gewesen wäre, dass er nur Mineralwasser getrunken hätte und Ähnliches mehr. Die Antwort: Das BZÖ braucht den Mythos Haider, muss an der Legende stricken, darf sich nicht unmissverständlich von Verschwörungstheorien distanzieren, weil es ohne die Strahlkraft seines Exchefs auf Dauer nicht lebensfähig ist.
Ablenken und vertuschen
Weil das so ist, wird krampfhaft versucht, eine andere Diskussion hochzuziehen: Woher hat NEWS die Haider-Akten? Die Antwort: Es gilt das Redaktionsgeheimnis.
