Hamburg feiert kuriosen Sieg über Hertha:
Desolate Berliner unterliegen zu Hause 1:3
- Kopfball-Eigentor machte Herthas Führung zunichte
- Zwei Hamburger Distanzschüsse entschieden Partie

·Rot-weiß-rot auch bei
Deutschen für Tore gut
Ivanschitz & Ibertsberger
treffen beim Austro-Duell
·Tabelle: Deutsche Bundesliga 2011/12
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und Ergebnisse der Runde
Auch mit dem auserkorenen Retter Friedhelm Funkel bleibt Hertha BSC in der deutschen Fußball-Bundesliga ganz unten - Rapids Europa-League-Gegner Hamburger SV ist dagegen nach dem ersten Sieg in Berlin seit mehr als zwölf Jahren auch nach der achten Runde ungeschlagen und punktegleich mit Tabellenführer Leverkusen. Nur einen Tag nach Funkels Inthronisierung als Chefcoach unterlag der völlig verunsicherte Hauptstadt-Club dem HSV 1:3 (1:3), über die Geschenke der Berliner dabei mussten sogar die Gäste schmunzeln.
Erst glich der brasilianische Manndecker Kaka vor 38.000 Zuschauern die Hertha-Führung durch Nationalspieler Arne Friedrich (9.) mit einem Kopfball-Eigentor aus (24.), dann wurde Ersatzkeeper Sascha Burchert zur tragischen Figur bei den ebenso kuriosen wie sehenswerten Toren von David Jarolim (38.) und Ze Roberto (40.), die den ersten HSV-Bundesligasieg im Olympiastadion seit dem 29. August 1997 sicherten. Von seiner desolaten Innenverteidigung im Stich gelassen, klärte der Schlussmann zweimal in höchster Not außerhalb des Strafraums per Flugkopfball, doch Jarolim per Heber aus 30 und Ze Roberto aus fast 40 Metern schossen den Ball ungehindert in das verwaiste Hertha-Tor.
HSV-Coach Bruno Labbadia ließ die Sieger-Elf aus dem Europa-League-Heimspiel gegen Hapoel Tel Aviv beginnen. So erhielt der erst 19-jährige Tunay Torun erneut den Vorzug vor dem von einer Grippe genesenen Nationalspieler Piotr Trochowski.
(apa/red)
