Celtic ruft seine Fans zur Vernunft auf: Klub
vor Rapid-Spiel um Deeskalation bemüht
- Schottlands Boulevard hält sich mit Sticheleien zurück
- Gordon Smith: "Was passiert ist, ist Vergangenheit"

·Rapid besteht mit Herz und Leidenschaft
Nach 1:1 bei Celtic
weiter Tabellenführer
·Rapid reist mit viel Gepäck nach Glasgow
Hütteldorfer werden von 2.500 Fans begleitet
·Celtic heiß auf die Revanche gegen Rapid
Schotten haben Aus vor 25 Jahren nicht vergessen
·Rapid spielt gegen Celtic nicht in Rot
"Situation vielleicht ein bisschen unterschätzt"
Vor de Spiel Celtic gegen Rapid ist man auf schottischer Seite bemüht, die in den vergangen Tagen erhitzen Gemüter abzukühlen. Celtic-Geschäftsführer Peter Lawwell wandte sich mit einer Deeskalations-Botschaft an die Öffentlichkeit und selbst die zuletzt nicht zimperliche Boulevard-Zeitung "Daily Record" hielt sich mit weiteren Zündeleien zurück.
Sowohl in der "Daily Record" als auch in der schottischen Ausgabe der "Sun" bat Lawwell die Celtic-Fans um Zurückhaltung. "In Anbetracht der Ereignisse vor 25 Jahren war es unvermeidlich, dass ein Hype um dieses Match entsteht. Viel wurde über die Vorfälle von damals gesagt, aber wir konzentrieren uns voll auf das, was auf dem Platz passiert. Von unseren Fans erwarten wir, dass sie so wie immer zahlreich zum Spiel kommen, hinter der Mannschaft stehen und in einem Europacup-Match wieder einmal zeigen, wie toll dieser Verein ist. Unsere Anhänger haben den Ruf, ihr Team auf eine positive Art und Weise zu unterstützen", sagte Lawwell.
Auch der schottische Verbands-Generalsekretär Gordon Smith, der von 1986 bis 1987 für die Admira spielte, war um eine Beruhigung der Lage bemüht. "Was passiert ist, ist Vergangenheit und bleibt hoffentlich Vergangenheit. Ich hoffe, dass die Partie ohne negative Vorfälle über die Bühne geht und wir am Freitag nur über Fußball diskutieren. Was vor 25 Jahren passierte, sollte total vergessen sein", sagte Smith dem "Daily Record".
In der "Sun" appellierte außerdem Ex-Kicker Brian McClair, der 1984 gegen Rapid im Einsatz war, an die Vernunft der Anhänger. "Ich fühle mich noch immer betrogen. Aber wir lernten auf eine harte Art und Weise, dass Zorn eine negative Emotion ist", meinte der aktuelle Direktor der Jugend-Akademie von Manchester United und ergänzte: "Ich hoffe nicht auf Rache. Ich hoffe nur, dass es in diesem Spiel keine Kontroversen gibt und Celtic gewinnt."
(apa/red)
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