Dienstag, 29. September 2009

Rapid reist mit viel Gepäck nach Glasgow:
Hütteldorfer von knapp 2.500 Fans begleitet

  • Sportliche und auch logistische Herausforderung
  • "Rapid-Stimme" Marek beugt Zusammenstößen vor

Rapid Wien steht gegen Celtic nicht nur vor einer schwierigen sportlichen Aufgabe, sondern auch vor einer logistischen Herausforderung. Knapp 2.500 Fans werden zum Gastspiel der Hütteldorfer in der Europa League im Celtic Park von Glasgow erwartet. Ihren Aufenthalt in Schottland zu organisieren, ist für die Club-Mitarbeiter mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden.

Zwei Flieger - darunter auch jener mit der Mannschaft und den Funktionären - heben bereits am Mittwoch von Wien-Schwechat ab, am Donnerstagvormittag folgen sieben weitere Charter-Maschinen, zwei davon starten von Bratislava. "In jedem Flugzeug sitzen Mitarbeiter von uns. Die Leute werden dann am Flughafen von uns abgeholt und in Bussen mit Rapid-Logo ins Zentrum von Glasgow gebracht", erzählte Clubservice-Leiter Marek.

Angst vor Fan-Zusammenstößen
Nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der Innenstadt folgt dann die gemeinsame Abfahrt des Rapid-Anhangs in insgesamt 49 Bussen in Richtung Stadion. Bereits in den vergangenen Tagen hat Marek zahlreiche Anstrengungen unternommen, damit es davor nicht zu Zusammenstößen mit Celtic-Fans kommt. "Alleine am Samstag habe ich mit Vertretern von 25 Fan-Clubs gesprochen", sagte die "Rapid-Stimme".

Der Abflug von neun Maschinen mit Spielern, Betreuern, Gepäck und Fans nach Spielende wird für Rapid zum nächsten komplizierten Unterfangen. Damit jeder im richtigen Flieger sitzt und das Einchecken möglichst rasch über die Bühne geht, nehmen am Glasgower Flughafen sogar Rapid-Mitarbeiter hinter den Check-In-Schaltern Platz. Bei Celtic zeigte man sich auf jeden Fall vom massiven Rapid-Andrang beeindruckt. Nur in den Europacup-Partien gegen Manchester United und Arsenal saßen laut Marek mehr Auswärtsfans im Celtic Park.

(apa/red)

29.9.2009 11:42