Derby-Pleite macht den LASK-Coach sauer:
Linzer verspielen 2:0-Vorsprung gegen Ried
- Hamann: "Haben unser Herz in der Kabine gelassen"
- Für Gludovatz gelang Sieg durch taktische Disziplin

·Ried fußballerische Nr. 1 in Oberösterreich
Derby-Sieg über den
LASK nach Aufholjagd
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Meister bringt drei Punkte
aus Kärnten mit heim
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hält Rapid nicht stand
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Sturm zum Derby-Sieg
Grazer gewinnen bei Kapfenberg durch Goldtor
Der LASK ist auch am Sonntag seinem Ruf als Garant für spektakuläre Spiele und viele Tore gerecht geworden - diesmal allerdings zur Freude des Gegners. Die Linzer glänzten beim 2:5 im Oberösterreich-Derby in Ried nicht durch ihre Offensivstärke, sondern offenbarten wieder einmal ihre eklatanten Schwächen in der Defensive.
Dabei stand es nach einer halben Stunde noch 2:0 für den LASK, ehe zum Ärger von Trainer Matthias Hamann die Dämme brachen. "Wir haben uns nach dem 2:0 nur noch in die Zäune gehängt und sind am Boden gegrabbelt. Ab der 40. Minute haben wir die Arbeit eingestellt. Wir haben unser Herz in der Pause in der Kabine gelassen, vergessen zu laufen und die Zweikämpfe anzunehmen", schimpfte der Deutsche.
Da war selbst die Tatsache kein Trost, dass Roman Wallner bereits seinen achten Saisontreffer erzielte und damit die Führung in der Torschützenliste ausbaute. Nach dem Geschmack von Ried-Coach Paul Gludovatz bekam der ÖFB-Teamstürmer das Tor ohnehin vom befreundeten Ried-Verteidiger Thomas Burgstaller serviert. "Das haben sich die Beiden wahrscheinlich vorher in einem Zimmer ausgemacht", schmunzelte der Burgenländer.
Erfolg durch Taktik
Durch den Erfolg gelang den Riedern der Sprung auf Rang sechs, auf den unmittelbar davor platzierten LASK fehlt nur noch ein Punkt. Laut Gludovatz war dieser Erfolg vor allem der taktischen Disziplin seiner Mannschaft zu verdanken. "Man bereitet sich eine Woche darauf vor, dass man auch im Taktischen den Gegner nicht nur kennt, sondern auch dort, wo Schwächen zu erkennen waren, bekämpft, und das ist uns gelungen."
Erstmals unter dem früheren ÖFB-Nachwuchstrainer erzielten die Innviertler fünf Tore, zuletzt gelang dies am 19. August 2007 beim 5:3-Heimsieg gegen Sturm Graz. Gegen die Steirer verwandelten die Rieder auch am 31. Mai beim 3:2 zum bisher letzten Mal ein 0:2 in einen Sieg.
(apa/red)
