Iran lässt Atomwächer ins Land: IAEO-Chef ElBaradei zu Gesprächen bei Ahmadinejad
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Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) ElBaradei, hat seine Gespräche über das umstrittene Atomprogramm des Irans aufgenommen. ElBaradei traf in Teheran Präsident Ahmadinejad und auch den Leiter der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, um Inspektionen der neuen Urananreicherungsanlage bei Qom vorzubereiten. Die Kontrolle werde am 25. Oktober stattfinden, hieß es.
Der Iran hatte erst vergangene Woche eingeräumt, dass er rund 130 Kilometer südlich Teherans bei Qom seine zweite Anlage zur Urananreicherung baut. Das hatte das Misstrauen vieler Länder gegenüber den Beteuerungen der Führung in Teheran geschürt, dass sie keine Atombombe anstrebt.
ElBaradei traf auch Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Bei seinem Besuch in Teheran wollte der IAEO-Chef über die Ankündigung des Iran sprechen, bereits niedrig angereichertes Uran aus der Atomfabrik Natanz weiter in Russland und Frankreich anreichern zu lassen.
Angst vor Atombombe
Dies und die Inspektionen bei Qom hatte Teheran bei den ersten Gesprächen seit 14 Monaten mit Vertretern der Vetomächte im Weltsicherheitsrat und Deutschlands am Donnerstag in Genf zugestanden. Viele Staaten in der Welt fürchten, die Islamische Republik könnte hochangereicherte Uran für den Bau einer Atombombe abzweigen. Die Führung in Teheran bestreitet das vehement.
Der Iran hat nach einer vertraulichen Analyse von hohen Mitarbeitern der Internationalen Atomenergiebehörde genügend Informationen für die Entwicklung und den Bau einer funktionierenden Atombombe, schrieb die "New York Times".
(apa/red)
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