Vom Fluch der Pharaonen getroffen:
Sechs Grabräuber in einem Erdloch erstickt
- Tödlicher Unfall bei illegaler Grabung nach Schätzen
- Ägypten: Einstürzende Wand begräbt Opfer unter sich

Ihre Gier nach dem Goldschmuck und den Statuen der Pharaonen hat sechs Ägypter das Leben gekostet. Bei einer Raubgrabung in einem Haus unweit der Pyramiden von Gizeh bei Kairo stürzte eine Wand ein. Daraufhin löste sich Erdreich und fiel in das acht Meter tiefe Loch, das die Männer gegraben hatten. Die Ägypter, die vom Mieter des Hauses angeheuert worden waren, erstickten in den Erdmassen.
Die Kairoer Tageszeitung "Al-Masri Al-Yom" berichtete, die Polizei sei von Nachbarn alarmiert worden. Sie brauchte vier Tage, um alle sechs Leichen zu bergen. Unterdessen wurden der Mieter des Hauses und zwei mutmaßliche Komplizen festgenommen. Der Mieter sagte nach seiner Festnahme, ihn treffe keine Schuld. Ursache für den Tod der sechs Männer sei "der Fluch der Pharaonen".
(apa/red)
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