Mitarbeiter der AUA brauchen neuen Job:
Stellenabbau massiver als zuvor angegeben
- Statt 1.000 Arbeitsplätzen gehen nun 1.500 verloren
- Auch Lieferanten sollen es demnächst billiger machen

Bei den Austrian Airlines fallen mehr Arbeitsplätze dem Sparstift zum Opfer als bisher angenommen. Aktuelle Pläne sehen vor, dass bis Ende 2010 bis zu 1.500 Stellen wegfallen. Bisher war geplant, die Anzahl der Jobs bis Mitte 2010 um rund 1.000 zu reduzieren und die Zahl der Beschäftigten bei der AUA - die seit Anfang September der Lufthansa gehört - auf 6.500 Stellen zu senken.
Mit den tausend Stellenstreichungen findet man jetzt nicht mehr das Auslangen. AUA-Vorstand Bierwirth kündigte gegenüber der APA an, dass die Airline bei der Beschäftigtenzahl nun "in Richtung 6.000" gehen werde bis Ende 2010. Dem Vernehmen nach will die AUA unter anderem bei der Werft in Wien-Schwechat Personal einsparen. Hier werden teilweise Auslagerungen geprüft.
Die größeren Lieferanten der AUA bekommen in den nächsten Tagen brisante Post: Auch ihnen werden in der bisher schwersten Luftfahrtkrise "Sanierungsbeiträge" abverlangt. Sie sollen billiger liefern. Dadurch soll die AUA schon nächstes Jahr einen zweistelligen Millionenbeitrag einsparen.
(apa/red)

