17-Jähriger brutal zusammengeschlagen:
Drei Jugendliche beraubten Alkoholisierten
- Krems: Die Burschen beschlossen Raub zu begehen
- Opfer musste sich bis auf die Unterhose ausziehen

Ein 17-Jähriger ist in Krems von drei Jugendlichen brutal zusammengeschlagen und beraubt worden. Die mutmaßlichen Täter schlugen ihr Opfer und entwendeten ihm laut Polizei Bargeld, Handy und Bankomatkarte. Da der 17-jährige den Code für die Bankomatkarte nicht preisgeben wollte, traten sie den Burschen und bedrohten ihn mit einem Taschenmesser. Nachdem einer der Täter bei einem Bankomat Bargeld behoben hatte, musste sich das Opfer bis auf die Unterhose ausziehen.
Die drei Freunde hatten laut niederösterreichischer Polizei am Dienstagabend beschlossen einen Raub zu verüben. Als in der Fußgängerzone von Krems, kurz vor Mitternacht, der 17-Jährige in alkoholisiertem Zustand bei den Tätern vorbeiging, wurde er mit dem Aufschlitzen bedroht und zum Mitkommen genötigt. Das weitere Geschehen spielte sich dann im Stadtpark von Krems ab. Trotz der herrschenden Kühle in der Nacht verstreuten die Täter die Kleider des Opfers und warfen seinen Schlüsselbund weg. Nach Angaben der Kremser Sicherheitsdirektion erlitt das Opfer leichte Verletzungen.
Die Täter begaben sich anschließend zum Bahnhof Krems und fuhren von dort mit einem Taxi zu einer Tankstelle um Getränke und Nahrung zu kaufen. In den frühen Mittwochmorgenstunden versuchten sie mehrmals bei Bankomaten Geld mit der gestohlenen Karte zu beheben, was wegen fehlender Kontodeckung misslang. Die Karte wurde nach mehrfachen Versuchen schließlich eingezogen.
Die Beschuldigten konnten aufgrund der Lichtbilder aus den Überwachungskameras bei den Bankomaten und der sehr guten Personalkenntnisse der Beamten der Polizeiinspektion Krems ausgeforscht und festgenommen werden. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Krems eingeliefert.
(apa/red)
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