Freitag, 25. September 2009

Österreich zweifelt an der Bildungsreform:
Mehrheit sieht wenig Chancen für Besserung

  • Studie: Für 76 Prozent wird Reform nicht wirksam
  • 62 Prozent sind für Abschaffung des Sitzenbleibens

Die große der Mehrheit der Österreicher geht davon aus, dass die Bundesregierung mit ihrem Bemühen um eine Bildungsreform scheitern wird. In einer Studie des Klagenfurter Humaninstituts glauben 76 Prozent der 850 Befragten nicht daran, dass es zu einer "wirksamen Bildungsreform" kommen wird. Nur sechs Prozent gehen davon aus, dass diese gelingen wird.

18 Prozent machten keine Angabe. Unterstützung bekommt Unterrichtsministerin Schmied von den Befragten für ihren Plan, das Sitzenbleiben abzuschaffen. 62 Prozent sind dafür, elf Prozent dagegen. Sehr gemischt fällt das Urteil über Schmieds bisherige Bemühungen zum Durchsetzen einer Bildungsreform aus: Fast ein Viertel (22 Prozent) der Befragten geben der Ministerin die Note "Sehr Gut" bzw. "Gut", 26 Prozent beurteilen sie indes mit "Genügend" bzw. "Nicht Genügend"; 52 Prozent vergeben ein "Befriedigend".

(apa/red)

25.9.2009 10:59