Mittwoch, 16. September 2009

Jetzt spricht Wlascheks Geliebte mit NEWS: Gollner über den steinreichen Billa-Gründer

  • Bis Juli war sie die treue Gefährtin des Milliardärs
  • Exklusiv-Talk: Warum sie ihn trotzdem verlassen hat

Jetzt ist auch sie eine Verflossene, so wie die anderen. Annemarie Gollner, 60, war bis Juli die Geliebte des Billa-Gründers und Immobilienmilliardärs Karl Wlaschek, 92. Schon im August wurde der reife Springinsfeld mit einer anderen gesehen, einer gewissen Friederike Schenk nämlich, mit der er erstmals in Salzburg auftrat. Mittlerweile aber haben zahlreiche Zeitungen offenbar den Überblick verloren und nennen die neue Freundin nach wie vor mit dem Namen der verflossenen Annemarie. Die wollte die Mystifikation nicht länger dulden und bot NEWS
ein Interview an. Durchaus eine Rarität: Wlaschek belegt seine Gefährtinnen pauschal mit Interviewverbot.

NEWS: Wie kamen Sie mit Herrn Wlaschek in Kontakt?
Gollner: Nachdem ich mich auf sein Inserat beworben hatte, lud er mich in seine Wohnung ein. Ich habe mir keine Chance ausgerechnet, aber eine Woche später kam er zu mir in die Steiermark und hat mich eingeladen, mit ihm zu leben. Das war Ende August 2008. Ab da wohnte ich bei ihm in Wien in der Bankgasse.

NEWS: Waren Ihre Motive, ihn zu treffen, finanzieller Natur? Es ist ja bekannt, dass er seine Damen fürstlich bezahlt.
Gollner: Jede, die zu ihm kommt, weiß, dass er aufgrund seines großen Wohlstands auch seinen Damen einen gewissen Betrag gewährt. 7.000 Euro im Monat waren es früher, jetzt sind es nicht einmal mehr 5.000. Es gab sicher einige Damen, die mehr bekommen haben. Auch mir hat er eine Wohnung in Graz auf Bittleihe, das heißt auf Leibrente, vertraglich zugesagt und auch ein Einkommen auf Lebenszeit, doch nun hat er mir alles wieder entzogen. Nur das Auto, das er mir zum Geburtstag schenkte, ist mir geblieben.

NEWS: Es ist bekannt, dass Ihre Vorgängerinnen Wohnungen und Autos bekamen.
Gollner: Wobei er im nachhinein alle als „Abkocherinnen“ bezeichnet.

NEWS: Ihre Vorvorgängerin, Frau Sebek, soll ihn aufrichtig geliebt haben.
Gollner: Das kann ich wirklich glauben. Weil auch ich ihn sehr, sehr lieb gewonnen habe. Er ist ein liebenswürdiger Kerl. Wenn es allerdings um meinen persönlichen Freiraum ging, bekam ich große gesundheitliche Probleme. Ein Spaziergang allein im nahen Burggarten oder manchmal eine freie Stunde – schon die kleinsten Wünsche hat er nicht erfüllt. „Ich bin ein Diktator und werd es immer bleiben“, hat er wiederholt beteuert.

(Senta Ziegler)

Wlaschek-Ex Annemarie Gollner über die liebenswerten Seiten des Billa-Gründers und warum die Beziehung letztlich gescheitert ist: Das Interview lesen Sie in voller Länge im neuen NEWS 38/09!

16.9.2009 12:56
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