Durch Gesetzgebungs-Änderung: Russland will mehr ausländische Öl-Investitionen
- Vorantreiben der Beteiligung nicht-russischer Firmen
- Umweltminister: Rüge für Rosneft und Gazprom

Russland denkt darüber nach, ausländischen Firmen den Zugang zu heimischen Energieprojekten zu erleichtern. Das Land wolle über Änderungen in der Gesetzgebung beraten, sagte Umweltminister Trutnew. Auf diese Weise könnte eine Beteiligung ausländischer Firmen vorangetrieben werden. Der Minister rügte die staatlichen Energiegiganten Rosneft und Gazprom für zu geringe Investitionen.
"Wir werden uns mit dem Thema befassen vor allem mit Blick auf die Förderung von Öl vor der Küste. Wir glauben, dass die staatliche Regulierung große Hindernisse bei der Suche nach Öl darstellt", fügte der Minister hinzu. Russland hatte angesichts der steigenden Ölpreise von 2002 bis 2008 eine Reihe von Gesetzen erlassen, die eine ausländische Mitwirkung bei der Erschließung von Bodenschätzen begrenzen. Rosneft und Gazprom sind die einzigen Konzerne in Russland, die derzeit im Meer Ölbohrungen vornehmen.
(apa/red)

