Samstag, 19. September 2009

Regierung schönt ihre Budgetzahlen: Weitaus höhere Ausgaben als angegeben

  • profil: Studie des ehemaligen WIFO-Chefs Kramer
  • Nach Brüssel gemeldetes Defizit höher als erwartet

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, belegt eine Studie des ehemaligen Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes Helmut Kramer (im Auftrag des managmentclubs), dass Österreich bis 2035 für Gesundheit, Pflege, Pensionen, Bildung und Klimaschutz weit mehr Geld ausgeben wird als heute prognostiziert. 2035 werden die Ausgaben gemessen am BIP um sechs Prozentpunkte höher liegen als von der Regierung gegenüber der EU angegeben. Auf das BIP 2009 umgelegt, wären dies in Summe 24 Milliarden Euro.

Das von Österreich nach Brüssel gemeldete Defizit wird auch höher liegen als vom Finanzministerium erwartet. Laut jüngsten, offiziellen OECD-Prognosen wird sich Österreich noch 2017 mit einer Staatsverschuldung von 84% herumschlagen müssen (die unveröffentlichten Zahlen gingen von 98% aus). Die EU-Kommission skizziert in einer Risiko-Analyse vom Juli, dass die Verschuldung des heimischen Budgets im Jahr 2035 sogar an der 140-Prozent Marke kratzen könnte.

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen profil 39/2009!

19.9.2009 09:48
Vasant, 19. 09. '09 10:04
Faymann und Pröll kann das egal sein!
Denn die werden 2035 schon lange nicht mehr im Amt sein
und deren Fehler und Misswirtschaft dürfen dann eh schon
die Nachfolger ausbaden.

Wie bei Herrn Schüssel ... der hat uns in die EU gepresst,
damit er ein warmes Platzerl in Brüssel kriegt und die
Zahlungen und sonstigen Verpflichtungen dafür, dürfen
nun die Österreicher sprich Steuerzahler tragen und ihm
kanns egal sein, dass wir nun jährlich hunderte Millionen
nach Brüssel zahlen, obwohl uns im Land das Geld fehlt!


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