Mittwoch, 16. September 2009

Schonzeit für das Geldbörserl ist vorbei:
Inflation treibt Preise wieder in die Höhe

  • Treibstoff- und Heizölpreise feuern die Teuerung an
  • Wohnen wird zu einer kostspieligeren Angelegenheit
    Geldentwertung im August auf 0,3 Prozent gestiegen

Haben Sie den Sommer für ausgiebige Einkäufe genutzt? Billiger wird's jetzt nämlich aus einem Grund vorerst nicht mehr: Die Inflation hat wieder Appetit bekommen. Waren und Dienstleistungen waren im August 2009 um 0,3 Prozent höher als im August 2008. Damit setzte die Teuerung nach zwei rückläufigen Werten im Juni (minus 0,1 Prozent) und Juli (minus 0,3 Prozent) wieder ein und erreichte die Rate des Monats Mai.

Die Teuerung von Treibstoff- und Heizölpreisen war erneut ausschlaggebend. Der Abstand zum hohen Preisniveau des Vorjahres verringerte sich deutlich, womit auch der dämpfende Effekt auf die Inflation abnahm. Ohne Treibstoffpreise hätte die August-Inflationsrate 1,5 Prozent betragen. Hauptpreistreiber waren Ausgaben für die Instandhaltung von Wohnungen.

Gegenüber dem Vormonat Juli 2009 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,4 Prozent.

Wohnen deutlich teurer
Deutlich teurer als im Vorjahresmonat war Wohnen. Die Mieten stiegen um durchschnittlich 5,3 Prozent, die Prämien für Haushaltsversicherungen um 5 Prozent. Billiger als vor einem Jahr waren Nahrungsmittel (minus 0,6 Prozent). Als Hauptpreisdämpfer erwies sich der Verkehr mit durchschnittlich minus 5,4 Prozent.

Die harmonisierte Inflationsrate (HVPI 2005) für August 2009 betrug im Jahresabstand plus 0,1 Prozent, nach minus 0,4 Prozent im Juli und minus 0,3 Prozent im Juni. Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH 2005) war im August 2009 um 0,7 Prozent höher als im Jahr davor, nach einem Plus von 0,1 Prozent im Juli und von 0,6 Prozent im Juni.
(apa/red)

16.9.2009 11:15
Vasant, 16. 09. '09 12:25
Logisch und auch politisch ein Meisterwerk!
Komisch, wobei doch durch die EU alles billiger und besser
werden würde? Da haben uns die Politiker schön über den
Tisch gezogen, wobei komischer Weise alles mehr kostet,
man aber fast nichts mehr verdient, außer ... man ist halt
Politiker in Brüssel;)

Andererseits auch logisch, denn wenn unsere Politiker die
Steuergelder so zum Fenster rauswerfen, dann muss das
ja auch wer finanzieren und gegen die OPEC sind unsere
"tollen" Politiker halt machtlos! Die fordern und wir zahlen
ohne Verhandlungen!

5% der Welt kassieren und regieren und 95% der Welt
sehen was passiert, können nichts ändern und "dürfen"
zahlen!


Meine Meinung!
scoobidoo, 16. 09. '09 16:16
Re: Logisch und auch politisch ein Meisterwerk!
hallo vasant,hast du dich eigentlich schon einmal ehrlich gefragt,warum du zu den 95% gehörst???